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Betreuungsverein Hofgeismar hilft seit 25 Jahren

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Von: Gitta Hoffmann

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Hilfe seit 25 Jahren: Der Betreuungsverein Hofgeismar hat 1997 seine Arbeit aufgenommen. Zu ihm gehören Dekan Wolfgang Heinicke (Vorsitzender), Anna Mühling (Geschäftsführerin) und Birte Steiner-Sigel.
Hilfe seit 25 Jahren: Der Betreuungsverein Hofgeismar hat 1997 seine Arbeit aufgenommen. Zu ihm gehören Dekan Wolfgang Heinicke (Vorsitzender), Anna Mühling (Geschäftsführerin) und Birte Steiner-Sigel. © Gitta Hoffmann

Nicht jeder erwachsene Mensch ist in der Lage, seine Angelegenheiten selbst regeln zu können. Ihnen hilft der Betreuungsverein Hofgeismar.

Hofgeismar – Nicht jeder erwachsene Mensch ist in der Lage, seine Angelegenheiten selbst regeln zu können. Ihnen hilft der Betreuungsverein Hofgeismar, der vor 25 Jahren seine Arbeit aufgenommen hat.

Erwachsene Menschen, die aufgrund einer psychischen Erkrankung oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigung ihre Angelegenheiten nicht selbst regeln können, haben dank des Betreuungsrechtes Anspruch auf die Hilfe anderer. Das sind oftmals Familienangehörige.

Aber es gibt auch die Möglichkeit, den Verein für Jugend- und Erwachsenenhilfe/Betreuungsverein Hofgeismar um Hilfe zu bitten.

Vier hauptamtliche Betreuer tätig

Hier sind vier hauptamtliche Betreuer tätig, die sich derzeit als einziger Betreuungsverein im Landkreis Kassel um 130 Betreute kümmern.

Angeschlossen an die Diakonie Hessen und als assoziierte Organisation des Diakonischen Werks Region Kassel hilft der Betreuungsverein, den betroffenen Personen den notwendigen Schutz und die erforderliche Fürsorge zu gewähren, ihnen aber auch ein größtmögliches Maß an Selbstbestimmung in ihrer Lebensgestaltung zu ermöglichen. „Betreuung ist nicht Entmündigung“, betont Birte Steiner-Sigel.

„Betreuer stehen beratend in der rechtlichen Beratung zur Seite. Sie helfen nicht im Haushalt.“ Die Diplomsozialarbeiterin und Sozialpädagogin ist von Anfang an beim Betreuungsverein dabei und weiß, dass es oftmals Ängste gibt, dass die Betreuer sich zum Beispiel in finanziellen Angelegenheiten falsch verhalten könnten.

Wohlergehen steht immer im Vordergrund

Dem sei jedoch nicht so: „Alles, was wir machen, wird vom Betreuungsgericht kontrolliert und bedarf seiner Zustimmung. Das persönliche Wohlergehen des hilfebedürftigen Menschen steht immer im Vordergrund.“

Seit Januar 2022 steht der Verein vor einer großen Herausforderung. Das neue Betreuungsrecht sieht vor, dass Ehrenamtliche, die außerhalb der eigenen Familie jemanden betreuen, stärker an den Verein angebunden werden müssen. Dies soll eine Kontrollinstanz sein, aber vor allem auch eine Hilfestellung für Betreuer und Betreute gleichermaßen.

Neuer Kurs startet im Oktober

Zu den Aufgaben des Betreuungsvereins zählen auch die Beratung und Schulung von Ehrenamtlichen. Dazu startet im Oktober ein neuer kostenloser Kurs in Hofgeismar. Die genauen Zeiten werden demnächst auf der Internetseite www.betreuungsverein-hofgeismar.de bekannt gegeben.

Neben dem Büro am Altstädter Kirchplatz in Hofgeismar unterhält der Verein auch Sprechstunden für Hilfesuchende in Bad Karlshafen, Baunatal, Wolfhagen und Kaufungen. „Sie können uns aber auch jederzeit einfach anrufen“, laden Anna Mühling und Birte Steiner-Sigel ein. „Manchmal hilft schon ein kurzes Telefonat bei Fragen.“ (Gitta Hoffmann)

Kontakt

Kontakt unter Telefon 0 56 71/50 70-364.

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