Binder-Verkauf beginnt im Herbst

Ende einer Ära: Nahe der Manteuffel-Anlage an der alten B 83 in Hofgeismar stand jahrzehntelang das Autohaus Binder, bevor es 2005 schließen musste. Beim Abriss kamen für kurze Zeit auch alte überbaute Schriftzüge wieder ans Licht. Fotos: Thiele

Hofgeismar. Die Abrissarbeiten auf dem Binder-Gelände in Hofgeismar werden noch bis Ende August andauern, bis alle Bauten auf und im Erdboden beseitigt sind.

Erst dann können die Vermessungen beginnen und die Kaufverträge werden wirksam: Die Stadt erhält im hinteren Bereich entlang der Straße Leimkaute 5600 Quadratmeter, die 4700 Quadratmeter im vorderen Teil an der Neuen Straße gehen an die Wohnungsbaugenossenschaft Gewobag.

Nach Vermessung der Parzellen beginnen Verkauf und Bebauung. Die Stadt will voraussichtlich acht Grundstücke gewinnen und für 110 Euro pro Quadratmeter an Eigenheimbauer verkaufen. Erste Interessenten gibt es schon.

Die Gewobag wird an der Neuen Straße in zwei Bauabschnitten zwei Mehrfamilienhäuser mit jeweils 15 Eigentumswohnungen errichten. In drei Vollgeschossen der Häuser entstehen drei Wohnungen mit rund 75 m², drei mit 84 m², drei mit 95 m² und drei Wohnungen mit je 107 m². Im kleineren Staffelgeschoss ganz oben entstehen drei weitere Wohnungen mit rund 77, 86 und 118 m². Jede Wohnung hat Terrasse oder Balkon.

Das gesamte Haus wird durch Aufzüge und bodengleiche Duschen barrierefrei sein und damit Wohnen bis ins hohe Alter ermöglichen, erklärte Gewobag-Geschäftsführer Christoph Beutekamp. Die Häuser enthalten zudem Abstellräume, Waschmaschinen- und Trockenräume. Alle Bereiche werden an eine zentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung angeschlossen. Auch eine solare Nutzung der Dächer ist möglich.

Die Außenanlagen werden laut Beutekamp mit Rasen, Bepflanzungen und modernem Pflaster gestaltet. Der Verkaufsbeginn ist für den Herbst dieses Jahres geplant, der Baubeginn des ersten Gebäudes wird im Frühjahr 2017 sein.

Die Grundstücke der Stadt werden etwa 700 Quadratmeter groß sein, je nach Nachfrage sei das aber auch nach oben variabel, sagte Bürgermeister Markus Mannsbarth. Nach dem langen Tauziehen um die Zukunft dieser gewerblichen Brachfläche ist man bei der Stadt froh, die Baulücken für Wohnzwecke nutzen und optisch ansprechend gestalten zu können.

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