Blut spenden in Hofgeismar: Zentrale Aktion für die Region Anfang Mai geplant

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Auch in Coronazeiten wichtig: Blutspenden werden ständig benötigt. Unser Bild zeigt eine Spendeaktion in Kaufungen, die vor Kurzem schon unter erhöhten Sicherheitsstandards stattfand.

Der Blutspendedienst des Roten Kreuzes hat alle bisher geplanten Termine im Kreisteil Hofgeismar bis vorerst 3. Juli abgesagt. Dafür gibt es vom 4. bis 8. Mai einen Ersatztermin.

In der Hofgeismarer Stadthalle wird dann ein regionales Blutspendezentrum eingerichtet. An diesen Tagen, jeweils von 13 bis 18 Uhr, soll die Spende unter Einhaltung höchster Sicherheitsstandards stattfinden – mit voriger Terminvereinbarung.

Damit will der DRK-Blutspendedienst auch in Coronazeiten die Versorgung mit Blutkonserven aufrechterhalten. Bei den örtlichen Helfern sei die Entscheidung, alle Termine zu streichen und stattdessen einen großen Ersatztermin anzubieten, auf Verständnis gestoßen. Das erklärt Michaela Heer, Referentin beim DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen, auf Anfrage unserer Zeitung. Es gehe ja auch darum, neben den DRK-Mitarbeitern und den Spendern die Helfer zu schützen. Einige davon zählten, etwa aus Altersgründen, zu den Corona-Risikogruppen. Sie würden entsprechend nicht am Termin in Hofgeismar teilnehmen, sagt Heer. Dennoch: Auch dort würden noch freiwillige Helfer aus den Orten, in denen sonst Spenden stattfänden, dabei sein.

Blut spenden in Hofgeismar: Termin im Internet vereinbaren

Grundsätzlich gelte: Es werde auf ausreichend große Abstände zwischen allen Personen geachtet. Der Ablauf ändere sich im Vergleich zu Spendeterminen vor Corona, erläutert Heer. Man wolle den Andrang von Spendern steuern, daher werden diese zur Vermeidung von Wartezeiten gebeten, im Internet einen Termin zu vereinbaren. Falls Fragen dazu oder zur Spende allgemein sind, kann man sich bei der kostenfreien Spenderhotline, 0800/ 11 949 11, informieren. Den Internet-Link zur Terminvereinbarung gibt es unter: zu.hna.de/blutspendetermin

Blut spenden in Hofgeismar: Masken für die Spender

Der bei der Blutspende übliche Imbiss im Anschluss entfalle ebenfalls, sagt Heer. Auch Begleitpersonen sollten nicht mitgebracht werden. Es gebe auch keinen gemeinsamen Ruheraum: Man werde untersucht, spende, ruhe sich am Spenderbett aus und gehe dann gleich wieder nach Hause. Für Hofgeismar werde es zwölf Spenderbetten geben, von denen immer maximal sechs belegt sein würden, sagt Heer. Alle Spender würden zudem eine Gesichtsmaske bekommen, die Temperatur werde bereits am Eingang gemessen – und die Spender würden vor Ort zur Desinfektion der Hände aufgefordert. 

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