CDU startet Wahlkampf

Bouffiers Wunsch: „Gern mal ausschlafen“

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Wahlkampfauftakt der Kreis-CDU in Hofgeismar: von links Stadtverbandsvorsitzender Henner Sattler, Frank Williges (Kandidat Wahlkreis Kassel-Land II), Ursula und Volker Bouffier sowie Alexander Lorch (Kandidat Kassel-Land I) 

Wenn er einen Tag ohne Termine und ohne Politik hätte, dann würde er gern einmal ausschlafen und mit seiner Familie etwas unternehmen. Das erzählte der CDU-Landesvorsitzende Volker Bouffier am Sonntag in Hofgeismar. Mit dem Auftritt Bouffiers eröffneten die Christdemokraten im Kreis den Landtagswahlkampf. 

Wenn er einen Tag ohne Termine und ohne Politik hätte, dann würde er gern einmal ausschlafen und mit seiner Familie etwas unternehmen. Das erzählte der CDU-Landesvorsitzende Volker Bouffier am Sonntag in Hofgeismar. Mit dem Auftritt Bouffiers eröffneten die Christdemokraten im Kreis den Landtagswahlkampf. 

Dazu haben sie ein neues Format gestaltet. In lockerer Runde plauderten zunächst Alexander Lorch und Frank Williges, die Kandidaten für die Wahlkreise Kassel-Land I und II, und dann der Landesvorsitzende aus ihrem Privatleben. Interviewt wurden sie von Carolin Bosbach.

Bouffier erzählte weiter, dass er Ratschläge seiner Kinder ernst nimmt. Und Ehefrau Ursula, die ebenfalls auf dem Podium stand, antwortete auf Carolins Bosbachs Frage in der nicht ganz gefüllten Stadthalle, dass ihr Mann seine Pünktlichkeit verbessern könne.

Nach der lockeren Plauderrunde, die beim Publikum gut ankam, wurde es politisch. Früher sei Nordhessen schwach und abgehängt gewesen. „Die Grundstimmung war moll“, sagte Bouffier. Heute gebe es hier die niedrigste Arbeitslosenquote landesweit. Hessen habe pro Kopf das größte Bruttosozialprodukt der deutschen Bundesländer. Davon profitierten die Menschen durch ein hohes Durchschnittsgehalt. Das erzähle er besonders gern in Stuttgart und München, sagte Bouffier.

Ein wichtiges Thema sind Schule und Bildung. Hessen habe mehr als 100 Prozent Lehrer-Versorgung, weil keine Stellen abgebaut worden seien. Schule sei kein Feld für Dauer-Experimente. Er lehne „Zwangsschulformen“ für Hessen ab. Allerdings müsse die Pädagogik dynamischer werden, forderte Bouffier.

Wichtig für die Gesellschaft seien Menschen, die ehrenamtlich tätig sind. Sie wolle die CDU in Hessen besser unterstützen. Gegen Ärztemangel wolle man mit Gesundheitszentren und Landarztquote angehen.

Fast 40 000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze, die nicht von Deutschen besetzt werden konnten, hätten Menschen mit Migrationshintergrund bekommen.

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