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Bündnis will Feierabendmarkt für Marktplatz in Hofgeismar

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Von: Hanna Maiterth

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 Eileen Wiedenhoff, Monika Grebing, Kirsten Köster und Günther Koseck stehen auf dem Marktplatz von Hofgeismar. Sie planen einen Feierabendmarkt.
Wie könnte ein Feierabendmarkt aussehen? Daran arbeiten die Mitglieder des Bündnisses „Wir für Hofgeismar“ zu denen auch (von links) Eileen Wiedenhoff, Monika Grebing, Kirsten Köster und Günther Koseck gehören. © Hanna Maiterth

An Marktständen einkaufen und mit Freunden, Familie, Bekannten den Abend ausklingen lassen: So könnte der Feierabendmarkt auf dem Marktplatz aussehen.

Hofgeismar – Die Idee kommt von den Mitgliedern des Bündnistreffens „Zukunft Innenstadt – Wir für Hofgeismar“. Im Mai hat sich das Bündnis gegründet. Initiiert wurde es von der Stadt. Während das Land über das Förderprogramm „Zukunft Innenstadt“ Geld beisteuert, beraten Mitarbeiter der Stadtentwicklungsbüros „Projekt-Stadt“ und „Stadt und Handel“ die Bündnismitglieder. Ziel ist die Belebung der Innenstadt.

Markt mit Eventcharakter angestrebt

Der Vorschlag für den Feierabendmarkt wurde im Oktober vorgestellt und erhielt neben der Idee, ein Reparatur-Café in der Innenstadt aufzumachen, die meiste Zustimmung. „Neben Marktständen haben wir an ein Programm gedacht. Der Markt soll Eventcharakter bekommen“, erklärt Kirsten Köster, Mitglied der Arbeitsgruppe „Feierabendmarkt“. Es gehe um Geselligkeit.

Um von der Erfahrung eines bereits bestehenden Marktes zu profitieren, hatte sich die Arbeitsgruppe erst kürzlich eine Referentin vom Bundesverband der Regionalversorger eingeladen. Ein Mitarbeiter organisiert den Feierabendmarkt in Warburg. „Das war für uns sehr aufschlussreich“, sagt Köster. Informationen gab es unter anderem zu den Strukturen und Kosten.

Viel Arbeit liegt vor der Arbeitsgruppe, bestätigt Köster: Sie wollen Markthändler ansprechen. „Wir wollen lokale Anbieter mit ins Boot holen“, erläutert Köster. Dabei müsse abgeklärt werden, wann diese Zeit hätten. „Es geht natürlich auch noch um einen konkreten Tag.“ Außerdem soll geschaut werden, wie Nachhaltigkeit integriert werden könne. „In Warburg gibt es zum Beispiel ein Geschirrmobil, damit kommt weniger Müll zusammen.“ In den nächsten Sitzungen solle die Idee ausgearbeitet werden. Vorstellbar sei, dass der erste Markt im Mai stattfindet. Je nach Wetterlage sei monatlich bis September oder Oktober ein Markt geplant.

Am 12. Dezember nächstes Treffen

„Noch stecken wir mit der Idee in den Kinderschuhen“, betont Köster. Wenn sich der Feierabendmarkt etabliert, könne man Termine über den Sommer hinaus ins Auge fassen. Noch werden Ideen gesammelt. „Ob und wie sinnvoll die sind, werden wir sehen.“ Die Arbeitsgruppe „Feierabendmarkt“ trifft sich am 12. Dezember ab 19 Uhr im „Quartier am Markt“. „Wer mitgestalten will, ist gerne gesehen.“

Für das Reparatur-Café haben sich weitere Helfer und erstes Mobiliar gefunden. Einziehen wird die Werkstatt im Januar in das alte Leimbachhaus am Töpfermarkt. Inhaberin Mari Heideri stellt die Räume zum Selbstkostenpreis zur Verfügung. (Hanna Maiterth)

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