40 Soldaten im Einsatz

Vorbereitung auf den Hessentag: Bundeswehr inspizierte das Gelände

Begehung am Montag: (von links) Hauptmann Sönke Remmers, Veronika Denis (Stadt Hofgeismar), Presseoffizier Wolf Teja von Rabenau, Christian Lass (Stadt Hofgeismar) und Dittmar Knittel. Foto: Gehlen

Für zehn Tage wird die frühere Garnisonsstadt Hofgeismar wieder ein Bundeswehrstandort: Während des Hessentags präsentieren sich Heer, Marine und Luftwaffe auf 6700 Quadratmetern.

Dass es dabei auch zu Protestaktionen von Militärgegnern kommen könnte, sehen die Planer entspannt.

Am Montag inspizierten rund 40 Soldaten das Gelände auf der Bleiche, wo die Bundeswehr ihre Ausstellung errichten wird. „Der Hessentag ist die größte Außenveranstaltung der Bundeswehr zwischen Garmisch-Partenkirchen und Flensburg“, sagt Oberstleutnant Wolf Teja von Rabenau, Sprecher des Landeskommandos Hessen. Militär sei vielerorts kaum noch öffentlich präsent. Das Landesfest sei da eine gute Gelegenheit, „dem Steuerzahler klarzumachen, wofür sein Geld ausgegeben wird“. Und natürlich nutze man den Hessentag zur Nachwuchsgewinnung.

Der Auftritt des Militärs ruft erfahrungsgemäß auch Friedensaktivisten auf die Tagesordnung: Beim Hessentag 2013 gab es beispielsweise eine Demo gegen die Teilnahme der Bundeswehr. Und in Hofgeismar hatte bereits die Fraktion der Linken im vergangenen Jahr vergeblich einen Antrag gestellt, die Bundeswehr nicht auf dem Landesfest zuzulassen.

In einer früheren Garnisonsstadt wie Hofgeismar mache er sich über Proteste keine Sorgen, sagt von Rabenau: „Solange sich jeder an die Spielregeln hält, ist das in Ordnung.“ Für die äußere Sicherheit sorge die Polizei, auf ihrem Gelände habe die Bundeswehr Hausrecht, Feldjäger seien vor Ort. (gör)

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