Drei Zubereitungstipps und ein Rezepttipp

Fleischer vor Ort - Der Weg zum Schnitzelglück

Ein Metzger bearbeitet ein Stück Fleisch
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Aus eigener Schlachtung: Die Fleischereibetriebe vor Ort stehen für Qualität und für Wertschöpfung aus der Region, für die Region.

Schnitzel ist nicht gleich Schnitzel. Denn ob am Ende etwas Schmackhaftes auf dem Teller liegt, entscheidet sich bereits beim Fleischkauf. Und an dieser kommen die Fleischereibetriebe vor Ort ins Spiel, denn für Qualität sorgen die vielen kleinen Metzgereien in der Region.

Die Fleischer schlachten noch selbst und sorgen für eine Wertschöpfung aus der Region, für die Region. Das Tierwohl steht dabei ganz oben auf der Agenda, ebenso wie kurze Transportwege und der Erhalt kleinbäuerlicher Strukturen. Auch an die Mitarbeiter wird gedacht, denn die mitunter kritischen Werksverträge gibt es in den heimischen Fleischerbetrieben nicht. Die Produktpalette reicht vom Klassiker bis zur Neukreation, für Vielfalt ist also gesorgt.

Übrigens: Ein Schnitzel aus der Oberschale vom Schwein sollte zartrosa aussehen. Ist es frisch, sind die Schnittflächen zudem glatt und relativ trocken. Drückt man mit dem Finger kurz auf das Fleisch, gibt es kaum nach. Wasser darf weder beim Eindrücken noch beim Schneiden austreten. Darauf achten auch ganz besonders die Schnitzelexperten von einer norddeutschen Restaurant-Kette. Sie geben drei Tipps für die heimische Küche sowie einen Rezepttipp.

1. Klopfen: Nur wenn beim Flachklopfen die Fleischfasern heil bleiben, schmeckt das Schnitzel später saftig. Tipp: Das Fleisch zum Schutz der Fasern zwischen zwei Stücke Frischhaltefolie legen und mit einem kleinen Stieltopf platt klopfen.

2. Panieren: Auf einen Teller Mehl geben, in einem tiefen Teller das Ei verquirlen und auf einen weiteren Teller Paniermehl oder Semmelbrösel geben. Schnitzel salzen, bemehlen, durch das Ei ziehen und panieren. Panieren erst direkt vor dem Ausbacken, so saugt die Panade keine Feuchtigkeit auf und wird knusprig. Tipp: Für eine besonders luftige Panade etwas gröberes Paniermehl nehmen, das weniger stark haftet. Für die Panade kann man auch Semmelbrösel aus eigener Herstellung verwenden.

3. Braten: Ein durchschnittlich großes Schnitzel wird bei 175 Grad Celsius von jeder Seite etwa 3 Minuten gebraten oder ausgebacken. Als Bratfett eignet sich vor allem Butterschmalz. Tipp: Schnitzel erst dann in die Pfanne geben, wenn die erforderliche Gartemperatur erreicht ist.

Zutaten für zwei Portionen:

2 Schweineschnitzel à 160 g

80 g Semmelbrösel

1 Ei Größe M

30 g Mehl

150 g Butterschmalz

1 EL körniger Senf

4 Scheiben Bacon

2 kl. Gewürzgurken

1 kl. Zwiebel

Zubereitung:

1. Schnitzel zwischen 2 Stück Klarsichtfolie dünn klopfen.

2. Schnitzel dünn mit Senf bestreichen. Zwiebel und Gewürzgurken in Streifen schneiden und mit je 2 Scheiben Bacon auf eine Seite des Schnitzels legen. Andere Hälfte umklappen und andrücken.

3. Semmelbrösel mischen, Ei in einer Schüssel verquirlen. Mehl und Bröselmischung auf je einen tiefen Teller geben.

4. Schnitzel in Mehl wenden, überschüssiges Mehl abklopfen. Durch das Ei ziehen und in den Bröseln wenden, Panade fest andrücken.

5. Butterschmalz in großer Pfanne erhitzen. Schnitzel von beiden Seiten etwa 3-4 Minuten goldgelb ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, anrichten.

6. Dazu passen eine feine Bratensoße und Kartoffelsalat.  djd/rdm

Nur 20 Minuten dauert die Zubereitung der Schnitzelroulade, dazu passen Bratensauce und Kartoffelsalat.

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