Entspannte Atmosphäre bei den Campern

Die Campingplätze im Kreisteil Hofgeismar sind gut besucht

Gerrit Weber aus München sitzt mit seinen Kindern Mattis und Jule auf dem Schoß vor dem Zelt auf dem Reiterparadies-Campingplatz in Zwergen.
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Auch während Corona campen: Gerrit Weber ist mit seinen Kindern Mattis und Jule aus München zum Reiterparadies-Campingplatz in Zwergen gefahren.

Während der Coronazeit sind die heimischen Campingplätze sehr gut belegt. Vor allem im Sommer sei relativ viel losgewesen.

Kreisteil Hofgeismar – „Es war tatsächlich viel los auf dem Campingplatz, das hatten wir gar nicht gedacht“, sagt Luana Wagner vom Reiterparadies-Campingplatz in Zwergen. Vor allem für Kinder wird auf dem Campingplatz eine Menge angeboten: Ponyreiten, Ausritte mit Pferden oder die Ponys im Bach baden. „Damit sich das dann alles entzerrt, haben wir Listen für die Programmpunkte ausgelegt“, schildert Wagner.

Statt einer großen Wanderung mit etwa 100 Teilnehmern, werden somit mehrere Wanderungen mit einer geringeren Personenzahl am Tag angeboten.

Entspannte Atmosphäre auf dem Campingplatz

Die Atmosphäre auf dem Platz sei relativ entspannt. „Viele Camper sagen, dass sie von Corona kaum etwas merken“, berichtet Wagner. Trotzdem bestehe die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen sowie eine Handschuhpflicht beim Reiten. Vereinzelt würden sich auch mal Gäste über die Vorschriften aufregen, aber ansonsten halten sich alle Camper an die Regeln.

Heidi Mietzner von der Geschäftsleitung des Campingplatzes in Bad Karlshafen

Ferien liefen spitze

Auch auf dem Campingplatz in Bad Karlshafen liefen vor allem die Ferien spitze. „Man merkt schon, dass die Leute eher in Deutschland bleiben“, erzählt Heidi Mietzner von der Geschäftsleitung des Campingplatzes in Bad Karlshafen. Es seien viele neue Camper dazu gekommen, aber auch einige, die drei oder vier Mal im Jahr kommen. „Wir können uns nicht beklagen“, ergänzt sie. Viele Gäste seien sehr dankbar, dass sie raus können. Mittlerweile würden jedoch mehr Leute vorher reservieren. Nur noch vereinzelt kommen Personen spontan vorbei.

Allgemein sei die Nachfrage gestiegen. Vor allem der Radtourismus an der Weser sei mehr als sonst gewesen. „Der Altersdurchschnitt der Camper ist sogar etwas gesunken“, erwähnt Mietzner. An die Hygieneregeln würden sich auch zumeist alle Camper halten. „Sie ermahnen sich auch gegenseitig, wenn eine Person mal keine Maske trägt“, ergänzt Mietzner. (Samira Müller)

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