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Die Deutsche Eiche in Grebenstein ist eins der besten Gasthäuser in Hessen

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Von: Natascha Terjung

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Steht in der Deutschen Eiche in Grebenstein nicht nur hinter der Theke: Inhaberin Kirsten Weiß kümmert sich auch um die Hotelzimmer.
Steht in der Deutschen Eiche in Grebenstein nicht nur hinter der Theke: Inhaberin Kirsten Weiß kümmert sich auch um die Hotelzimmer. © Natascha Terjung

In einem von der Landesregierung und dem Verband Dehoga ausgerufenen Wettbewerb wurden die 50 besten Gasthäuser in Hessen ausgezeichnet – auch die Deutsche Eiche in Grebenstein.

Grebenstein – Regionalität und frische Zutaten – darauf wird in der Deutschen Eiche in Grebenstein Wert gelegt. Dass das Gasthaus jetzt unter den 50 besten hessischen Dorfgasthäusern ist, freut Inhaberin Kirsten Weiß. „Das ist ein Qualitätsmerkmal“, sagt die Gastronomin, die 2020 die Deutsche Eiche übernommen hat.

„Gut deutsche Küche“ will Kirsten Weiß ihren Gästen bieten, dabei liegt der Fokus der Speisekarte aber nicht nur auf traditionellen Speisen. „Wir wollen Gerichte kochen, die man nicht überall bekommt“, sagt Weiß. So lässt sich auf der Speisekarte neben Handkäse oder Schnitzel auch in Tempurateig ausgebackenes Gemüse finden. Bei den Gästen sehr beliebt ist vor allem die Lendchenpfanne mit Bergkäse. Eine Besonderheit der Deutschen Eiche ist hausgemachtes Salz. Zur Begrüßung gibt es für die Gäste daher Brot mit einer besonderen Salzmischung, wie zum Beispiel Schokoladensalz.

Deutsche Eiche in Grebenstein wurde ausgezeichnet – Herkunft der Zutaten ist der Inhaberin wichtig

Ihre Zutaten bezieht die gebürtige Düsseldorferin unter anderem vom Biohof Opfermann und der Hausschlachtung Leimbach in Grebenstein – auch den Diemel-Gin aus Leimbach gibt es im Restaurant. Generell sei es für Weiß wichtig, die Herkunft der Produkte nachvollziehen zu können.

Auch groß gefeiert werden kann im Gasthaus in Grebenstein: Im großen Raum mit Platz für 60 Gäste wurde schon die eine oder andere Hochzeit gefeiert, berichtet Weiß. Neben dem Restaurant, das donnerstags bis sonntags geöffnet ist, bietet die Deutsche Eiche auch Übernachtungen an. Zehn Zimmer, die mit bis zu drei Personen bezogen werden können, stehen zur Verfügung. Das 1829 erbaute und danach mehrfach erweiterte Haus wurde vor zwei Jahren modernisiert. Zusätzlich wurde eine Terrasse für die Hotel- und Restaurantgäste angebaut.

Küchenchef Kai Klein arbeitete lange auf der Insel Borkum, bevor er zur Eiche nach Grebenstein kam.
Küchenchef Kai Klein arbeitete lange auf der Insel Borkum, bevor er zur Eiche nach Grebenstein kam. © Natascha Terjung

Die Deutsche Eiche war vor allem in den 80er- und 90er- Jahren bis weit über die Grenzen Grebensteins bekannt, erzählt Weiß. „Die Familie Israel führte das Gasthaus sehr lange, unsere Gäste erzählen heute noch von ihnen.“ Danach folgten Besitzer und Pächterwechsel, das Gebäude stand auch eine Zeit lang leer.

Dabei habe das verwinkelte Haus mit den freigelegten Holzbalken und den An- und Umbauten einen besonderen Charme, sagt Kirsten Weiß. Deshalb habe sie bei der Modernisierung darauf geachtet, das traditionelle und urige Ambiente zu erhalten und mit modernen Akzenten zu ergänzen. „Wir sind ein individuelles Haus. Das macht uns aus.“ Daher lägen ihr und ihrem etwa zehnköpfigen Team die Wünsche ihrer Kunden am Herzen.

Bei der Deutschen Eiche in Grebenstein gibt‘s Stadtführungen mit Esel

Eine Besonderheit: Hotelgäste können ihren Schlüssel eigenständig mit einem Code aus einem Fach holen und sind somit nicht auf die Zeiten der Rezeption angewiesen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, E-Bikes aufzuladen und sicher zu lagern.

Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, kann bei der Deutschen Eiche eine besondere Stadtführung buchen: Eine Wanderung mit Esel Pedro und seinem Besitzer Peter Göring aus Grebenstein. Bei der etwa dreistündigen Tour geht es durch Grebenstein und Umgebung. Dabei erzählt Göring unter anderem, was es mit dem historischen Eselpfad auf sich hat. Alle Infos zur Deutschen Eiche gibt es auf der Internetseite. (Natascha Terjung)

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