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Fahrer der Olympiarallye haben abgestimmt: Bad Karlshafen ist rallyefreundlichste Stadt

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Von: Thomas Thiele

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Fast 200 Oldtimer fuhren im August bei der Jubiläumsfahrt 50 Jahre Olympiarallye 1972 von Kiel nach München. In Bad Karlshafen (Foto) gefiel die Stimmung den Fahrern am besten. Das wird jetzt belohnt.
Fast 200 Oldtimer fuhren im August bei der Jubiläumsfahrt 50 Jahre Olympiarallye 1972 von Kiel nach München. In Bad Karlshafen ( © Denise Dörries

Die Stadt Bad Karlshafen ist unter den 151 beteiligten Orten bei der Olympia 1972 Revival Rallye zur rallyefreundlichsten Stadt Deutschlands gewählt worden.

Bad Karlshafen – Wie die Organisatoren jetzt mitteilten, gewinnt die Stadt damit den Hauptpreis, eine Spielplatzausstattung im Wert von 14.400 Euro. In 151 Städten und Gemeinden, durch die die Revival-Rallye fuhr, wurde mit Flyern und durch Presseartikel dazu aufgerufen, für gute Stimmung für die Auto-Teams zu sorgen. Die Teilnehmer der Olympia Revival Rallye fuhren im August durch Bad Karlshafen.

107 der fast 200 Teams haben einen Bewertungsbogen abgegeben und mit Bad Karlshafen siegte diejenige Stadt, die die Bevölkerung aufgerufen hatte, die Teilnehmer in 70er-Jahre-Kleidung willkommen zu heißen, die Live-Musik der 70er Jahre spielen ließ, die auch Kaffee und Getränke für die Teams ausgab und die „eine unglaubliche Menge“ Einwohner und Fans auf die Straße und ans Hafenbecken bringen konnte und somit für eine begeisternde Atmosphäre sorgte. „Gänsehaut pur“ sagte ein Teilnehmer dazu.

Die Vertreter der Gewinner-Stadt Bad Karlshafen und ein ausgelostes Rallyeteam wurden für Ende Oktober in ein großes Hotel in Bayern, das Chiemsee Chalet, eingeladen. Am Freitag, 28. Oktober, werden sie eine Werksbesichtigung beim Spielgeräte-Hersteller Richter in Frasdorf erleben, der sich der ökologischen und nachhaltigen Herstellung von Spielgeräten aus hochwertigem Holz verschrieben hat.

Das Revival der Olympia-Rallye kam am Dienstag durch Bad Karlshafen. Im Barockhafen trafen sich viele Oldtimer-Fans, um den Teilnehmern zuzujubeln.
Das Revival der Olympia-Rallye kam am Dienstag, 9.08.2022, durch Bad Karlshafen. Im Barockhafen trafen sich viele Oldtimer-Fans, um den Teilnehmern zuzujubeln. © Denise Dörries

Bad Karlshafen ist rallyefreundlichste Stadt: Ex-Rallyeweltmeister Walter Röhrl übergibt Preis

Ex-Rallyeweltmeister Walter Röhrl wird ebenfalls an der Werksbesichtigung teilnehmen und den Preis übergeben. Die Pläne für den Standort bringen die Vertreter von Bad Karlshafen mit, so dass man nach der Besichtigung mit der Planung für die Spielplatz-Ausstattung beginnen kann.

Stadt freut sich riesig über Auszeichnung

Die Stadt Bad Karlshafen freut sich laut Bürgermeister Marcus Dittrich „riesig“ über die Auszeichnung als rallyefreundlichste Kommune und den damit verbundenen Spielplatzgewinn. „Bei der großen Zahl an Orten auf der Strecke war das nicht selbstverständlich, von vielen Menschen, die dabei waren, habe ich aber gehört, dass die Atmosphäre am Hafen sehr gut gewesen ist“, sagt Dittrich, der selbst nicht dabei sein konnte. Er dankt allen, die dabei waren und „alles so gut organisiert haben.“ Die Spende soll vor allem für den neuen Spielplatz im Bahnhofspark Helmarshausen verwendet werden. Dort wurde bereits ein Zug als neues Spielgerät für Kleinkinder aufgestellt.

Dies ist dann der Abschluss der Rallye-Aktion „Geld kann Zukunft gestalten – Oldtimer unterstützen sozial benachteiligte Youngtimer“, bei der die Rallyemacher 47.700 Euro für soziale Projekte geben. Es erhalten: Kids in die Klubs 7200 Euro, Verein Horizont 7200 Euro, Verein brotZeit 7200 Euro, der Kinderspielplatz für Bad Karlshafen 14.400 Euro, die Stiftung Antenne Bayern hilft 7200 Euro, die Lebenshilfe Gießen 2500 Euro und der Verein ASHA Nepal Himalaya 2000 Euro. Zudem gab es eine Aktion mit Sondermodellen der seit 50 Jahren produzierten Bobbybcars für Kinder.

Außerdem wurde ein Aufforstungsprojekt im Harz unterstützt und im Erfttal wird für jedes der 197 Teams ein Baum gepflanzt. „Wir haben da scheinbar alles richtig angedacht und geplant und gut gemacht“, meinte Michael Hagemann vom Organisationskomitee. (Thomas Thiele)

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