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Drei Viertel wohnen privat: Derzeit sind 203 ukrainische Flüchtlinge in Hofgeismar

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Von: Thomas Thiele

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Ukraine-Flüchtlinge
Derzeit sind 203 ukrainische Flüchtlinge in Hofgeismar. (Symbolbild) © IMAGO/Ying Tang

Am Anfang dieser Woche lebten 203 ukrainische Flüchtlinge im Stadtgebiet Hofgeismar.

Hofgeismar – Am Anfang dieser Woche lebten 203 ukrainische Flüchtlinge im Stadtgebiet Hofgeismar, davon 54 in Gemeinschaftsunterkünften und 149, also etwa drei Viertel, in privaten Unterkünften. Das geht aus der Antwort des Bürgermeisters Torben Busse auf eine Anfrage der SPD-Fraktion hervor.

Wie Busse den Stadtverordneten in der Sitzung am Montagabend ausführlich erläuterte, gebe es dabei Hilfen vom Landkreis Kassel, ehrenamtliche Helfer und sehr engagierte private Unterkunftgeber. Bei Bedarf habe auch die Stadt mitgeholfen und zudem einen Kreis von Unterstützern gebildet, der Helfer zusammenbringt und koordiniert.

Sprachkurse finden statt

Ganz entscheidend sei es gewesen, Personen mit Sprachkenntnissen als Übersetzer zu gewinnen. Zudem erhielten die Flüchtlinge montags bis freitags vormittags jeweils drei Stunden deutschen Sprachunterricht.

Diesen Unterricht nutze die Stadt auch, um dort wichtige Informationen weiterzugeben. In der Stadtbücherei stehe Literatur in ukrainischer Sprache zur Verfügung, die Ukrainer hätten freien Eintritt im Bad am Park und Geld für eine Erstausstattung mit Lebensmitteln bekommen.

Der Bürgermeister und etliche weitere Ansprechpartner hätten regelmäßige Kontakte zu den Flüchtlingen.

Deren Zahl sei zuletzt rückläufig gewesen. In der Spitze waren es nach seinen Angaben schon einmal 224 Personen. Einige davon waren umgezogen, andere hätten angekündigt, in die Ukraine zurückkehren zu wollen. (Thomas Thiele)

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