Fünf Jahre DRK-Laden 

DRK-Schatztruhe liegt nun in zentraler Lage

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Mehr Raum für gute Sache: Bianka Bauch ist regelmäßig ehrenamtlich im DRK-Shop tätig. Mit Geschäftsführer Sebastian Dumke freut sie sich über den neuen Laden, der nun viel zentraler gelegen ist und mehr Platz für Kleidung und Schuhe hat.

Hofgeismar. Zentraler gelegen und fast doppelt so groß – das sind die Gründe, warum die DRK-Schatztruhe nun von der Marktstraße in die Johannesstraße umgezogen ist.

Seit fünf Jahren bietet der Laden des Kreisverbands Hofgeismar des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) gebrauchte Kleidung, Schuhe und Haushaltswaren an. „Da oben war es zwar gemütlich, doch wir hatten einfach nicht genügend Platz für die vielen Sachen“, sagt Bianka Bauch, die fast täglich im DRK-Laden ehrenamtlich arbeitet. Vom Strampler über Jacken, Hemden und Hosen bis hin zu Bettwäsche und Tassenservice – in dem überschaubaren Geschäft in der Fußgängerzone, kann man einiges für wenig Geld bekommen. „Das meiste, was wir verkaufen, wird hier direkt bei uns abgegeben und das ist auch gut so“, erläutert Bianka Bauch. Wer schöne Kleidung habe und sichergehen wolle, dass diese Bedürftige aus dem Kreis bekämen, solle sie direkt bei ihnen abgeben. Nur ein geringer Teil ihres Angebots käme aus Altkleidercontainern, „doch darin werden oft solch` unvorstellbare Dinge entsorgt, dass nicht immer sorgfältig sortiert werden kann und gute Sachen dann auch schon mal untergehen“, weiß die Hofgeismarerin.

Da aktuell nur drei Ehrenamtliche den Secondhand-Shop führen, ist er derzeit nur vormittags von 9 Uhr bis 13 Uhr an den Werktagen geöffnet. „Gerne möchten wir auch nachmittags öffnen, doch noch fehlen uns Unterstützer“, bemerkt DRK-Geschäftsführer Sebastian Dumke. Wer Interesse hat mitzuhelfen, kann sich im Laden oder beim Kreisverband in der Friedrich-Pfaff-Straße melden. „Menschen, die Harz IV bekommen und noch jung sind, können leider nicht bei uns arbeiten, da das Amt erfahrungsgemäß Ärger macht“, so die Erfahrung von Bianka Bauch.

Nicht nur der Bereich für die Kunden ist im neuen Domizil nun größer, sondern nun haben auch die Mitarbeiter einen Rückzugsraum. Dieser wird zudem zum Sortieren der Kleidungsstücke genutzt. Außerdem möchte das DRK in den Räumlichkeiten eine Ecke für Beratungsangebote einrichten. „Hier sind wir mittendrin, der Hauptsitz des Kreisverbandes ist da schon schwerer zu erreichen“, bemerkt der Geschäftsführer. Über Angebote wie Essen auf Rädern oder den Hausnotruf soll künftig hier informiert werden.

Da der Laden für Möbel oder größere technische Geräte beispielsweise keinen Platz hat, werden solche Dinge nicht genommen. „Aber ich vermittele oft Möbel und Ähnliches – einfach Bescheid sagen, es findet sich immer jemand, der es braucht.“ Täglich gibt es im DRK-Shop neue Sachen zu entdecken – deshalb haben wir Kunden, regelmäßig reinschauen. Das meiste kostet zwischen einem und zehn Euro – „nur Außergewöhnliches, wie ein tolles Brautkleid ist bei uns etwas teurer“, äußert Bauch.

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