Übersicht der Beteiligten

Einkaufshilfen im Kreisteil: Freiwillige Unterstützung in der Krise

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Ein Beispiel für viele Aktionen in der Region ist Bad Karlshafen hilft: Die Collage zeigt von links oben nach rechts unten Angelique Thiele, Benjamin Giesler, Janine Gunkel, Steffi Ulrich, Toni Schwarz, Thomas Schwarz, Melanie Lineppe, Natalie Mikelsons, Stephanie Feldewerth und Michelle Bai.

Ob wegen des Alters, chronischer Erkrankung oder schwachen Immunsystems – Menschen, die zu Risikogruppen gehören, sollten während der Coronakrise zuhause bleiben.

Lebensmittel und Drogerieartikel brauchen sie aber trotzdem. Deshalb bieten viele Freiwillige als Einkaufshilfen ihre Unterstützung an. Im Kreisteil Hofgeismar funktioniert das nach dem Prinzip: anrufen, Wohnort durchgeben und dann auf den Helfer warten. Hier eine Übersicht:

Hofgeismar

Wichtig ist, dass es „unbürokratisch und schnell geht“, sagt Kristin Klug aus Hofgeismar-Hümme. Vor gut zwei Wochen hat sie mit Janek Sattler „Hofgeismar hilft“ gegründet. Rund 300 Freiwillige bieten schon ihre Hilfe an. Klug und Sattler sind die Vermittler und nehmen unter 01 76/ 92 22 65 91 sowie 01 52/ 27 14 43 90 Anfragen an und teilen Helfer zu. Den Rest klären Helfer und Hilfesuchender selbst. Klug und Sattler empfehlen, Einkaufszettel und Geld in einem Umschlag vor die Tür zu legen, wenn der Helfer geklingelt hat. „Einkäufe sollten in gekauften Papiertüten abgeliefert werden“, erklärt Klug.

Bad Karlshafen

Melanie Lineppe, Benjamin Giesler und Toni Schwarz organisieren „Bad Karlshafen hilft“. Viele Bürger sowie der Bürgerverein Bad Karlshafen/Helmarshausen unter Leitung von Dag Steinchen unterstützen die Aktion. Interessenten können sich über die Facebook-Gruppe „Bad Karlshafen hilft“, die Website badkarlshafen-hilft.de, per Mail an hilfe@badkarlshafen-hilft.de oder telefonisch unter 01 77/ 637 51 12 sowie 01 75/ 441 33 98 melden.

Grebenstein

In Grebenstein gibt es inzwischen 35 Helfer, erklärt Sabine Engelbrecht, die mit Karin Hoffmann die Hilfe organisiert. Zwischen 17.30 und 19 Uhr nehmen sie unter 01 71/ 86 30 84 6 und 01 52/ 27 41 52 78 Gesuche an, notieren Einkaufszettel und kontaktieren Helfer. Das Geld für den Einkauf legen diese meist aus und erhalten es bei Ablieferung zurück.

Immenhausen

Ob Geld abgeholt oder ausgelegt wird, werde vorher abgesprochen, sagt Kirchenvorstandsmitglied Marc Wilkens, der die Aktion angeregt hat zur Freude von Kirchenvorstand und Pfarrer Eckhard Becker. Seit Ende März macht jetzt auch die 13-jährige Emilia Münch mit: „Ich möchte den Leuten helfen.“ Kontakt ist unter 01 52/ 26 15 00 81 sowie 05 67 3/ 1250 möglich.

Liebenau

In Liebenau können sich Hilfesuchende unter 0 56 76/ 98 98 10 an das Bürgerbüro wenden. Vera Gerhard sammelt dort alle anstehenden Anfragen im Rahmen der Kreis-Aktion „Miteinander füreinander“.

Trendelburg

In Trendelburg läuft die Nachbarschaftshilfe über Claudia Buchholz und Sonja Erler (Telefon 05 67 5/ 72 15 25 1, 01 76/ 16 16 40 03 und 05 67 5/ 72 29 95 5), jeweils von Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr. Montags, mittwochs und freitags erledigen die Helfer dann die Einkäufe oder Botengänge. Hilfe bietet auch die Facebook-Seite „Trendelburgs Schatzkiste“. Außerdem gibt es noch die Homepage trendelburgs-schatzkiste.de, per Mail können über info@trendelburgs-schatzkiste weitere Informationen angefordert werden. 

Calden

In Calden gibt es neben privaten Hilfen auch die Möglichkeit, über „Miteinander füreinander“ Unterstützung zu bekommen. Informationen hierzu gibt es beim Bürgertelefon 05 61 /10 03 11 77.

Reinhardshagen

Hier organisiert der Gewerbeverein die freiwilligen Helfer sowie die sichere Bezahlung über ein Gutscheinsystem. Zuständig ist dafür Jürgen Kröhnert, Tel. 01 71/ 638 63 71.

Wesertal

In der Gemeinde Wesertal gibt es in jedem Ort Ansprechpartner. „Das Angebot soll Bestehendes nicht ausbremsen“, sagt Pfarrer Christian Trappe auf Anfrage. Es gehe darum, ein Sicherheitsnetz zu haben, damit stets jeder versorgt sei. In Gieselwerder können Ersuche an Hildegard Gunkel-Becker unter 01 71/ 756 21 93, den Dorfladen unter 06 61/ 104 60 54 sowie Pfarrer Jonathan Bergau unter 055 74/ 349 gerichtet werden. Bergau nimmt auch Anfragen für Oedelsheim entgegen, ebenso Dr. Marcus Rudolf Götz unter 01 77/ 914 76 44. 

In Gewissenruh ist Gudrun Seguin unter 0 55 72/ 92 13 43 zu erreichen. Hilfesuchende in Gottstreu können sich an Bärbel Lindemann unter 01 78/ 972 01 65 wenden. Für Weißehütte nimmt Familie Henne/Lindenwirt unter 0 55 74/ 402 Hilfsgesuche entgegen. Pfarrer Christian Trappe unter 05 57 2/ 334 sowie die Häusliche Krankenpflege Wahlsburg unter 0 55 72/ 999 87 01 nehmen Anfragen für Lippoldsberg an. Vernawahlshäuser können sich unter 0 55 71/ 28 90 beim Pfarrer-Ehepaar Herich-Schrader melden. In Arenborn können sich Hilfesuchende an Ortsvorsteher Heiko Wellhausen unter 0 55 74/ 14 13 wenden.

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