Wahlbeteiligung fast überall gestiegen

Europawahl: CDU ist im Altkreis Hofgeismar einmal vor der SPD

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Lange Liste: Die Wahlhelfer Ullrich Adam und Peter Bartz händigen hier Christel Weymann in der Stadthalle Hofgeismar die Wahlunterlagen aus (von links). Insgesamt waren 48 Wahlhelfer in diesem Wahllokal tätig, ein weiteres gab es am Brunnen. 

Traditionell haben die Menschen in der hessischen Nordspitze bei der Europawahl der SPD die meisten Stimmen gegeben.

Lediglich in Bad Karlshafen lag die CDU ganz vorne in der Wählergunst. Hier fuhren die Christdemokraten mit 26,9 Prozent der Stimmen ihr bestes Ergebnis im Kreisteil Hofgeismar ein. Die SPD holte ihren besten Wert in Wahlsburg (35,8 Prozent).

Die Grünen punkteten besonders in Grebenstein (20,5 Prozent), die AfD in Calden und Liebenau (je 10,8 Prozent), die Linke in Oberweser (4,7 Prozent), wo auch die FDP mit 8 Prozent stark war.

Die Wahlbeteiligung war in allen Kommunen deutlich höher als noch 2014 – mit Ausnahme Reinhardshagen. Dort hatte damals die parallel stattfindende Bürgermeisterwahl noch mehr Menschen zum Urnengang motiviert. Die beste Quote erreichte dieses Mal die Gemeinde Calden, wo die Wahlbeteiligung bei 59,9 Prozent lag. Im gesamten Kreis Kassel wählten 56,5 Prozent aller Wahlberechtigten.

Im Kreisteil Wolfhagen fanden in zwei Kommunen Bürgermeisterwahlen statt. Stefan Hable bleibt in Naumburg im Amt, einen Gegenkandidaten gab es nicht. In Breuna müssen die beiden unabhängig angetretenen Kandidaten Marco Ohme und Jens Wiegand am 16. Juni in einer Stichwahl gegeneinander antreten. Sie ließen drei andere Bewerber hinter sich.

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