Fast ein zweites Zuhause

Evangelisches Jugendzentrum in Hofgeismar feiert 50. Geburtstag 

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Kickern vor 50 Jahren: Bei der Eröffnung des damaligen CVJM-Jugendzentrums im September 1968 stand ein Tischfußball für die Besucher bereit. Einen Kicker gibt es auch heute noch. Die Namen der auf dem Foto Abgebildeten sind nicht dokumentiert. 

Hofgeismar. Das evangelische Jugendzentrum wird 50 Jahre alt. Das wird am Samstag, den 22. September, mit Geschichten, Fotos und Musik gefeiert. 

„Hofgeismars Jugend erhielt ein ‚Haus der offenen Tür’“, titelte die HNA nach der feierlichen Einweihung des CVJM-Jugendzentrums am 19. Mai 1968. Inzwischen kann das Jugendzentrum auf eine bewegte 50-jährige Geschichte zurückblicken. Was seither passiert ist, kommt auch bei der Geburtstagsfeier am Samstag, 22. September, zur Sprache. Denn es soll vor allem gesellig gefeiert und geplauscht werden.

Das Jugendzentrum ging hervor aus der Jugendarbeit des CVJM (Christlicher Verein Junger Menschen), der seit 1948 viele junge Menschen mit seinen Angeboten erreichte. Als sich der CVJM aus der kirchlichen Jugendarbeit in Hofgeismar zurückzog, übernahm der Evangelische Gesamtverband Hofgeismar Mitte der 1970er Jahre die Trägerschaft, nun als „Evangelisches Jugendzentrum“.

Stets blieb das Jugendzentrum ein Anziehungspunkt für Kinder und Jugendliche in der Stadt Hofgeismar und mit seinen vielfältigen Angeboten war es immer auch ein Spiegelbild der jeweiligen Zeit. Die Themenpalette reichte von Fotografie über Töpfern, von Theaterspiel über friedenspolitische Themen, von Kinderbibelwochen über Kinoabende, von Gruppenreisen nach Frankreich oder Polen bis hin zu legendären JUZ-Festivals.

Seit Sommer 1977 gehören die beliebten Ferienspiele zum festen Bestandteil des JUZ und haben seitdem einige Generationen von Kindern, Mitarbeitenden und Eltern begeistert. Auch der sogenannte Kindertag am Mittwochnachmittag hat sich bereits seit den 1980er Jahren fest etabliert. 

Unterstützung von Bundesfreiwilligen 

2008 bezog der städtische Kindertreff mit seinen Nachmittagsangeboten für Schulkinder Räume im Erdgeschoss des JUZ. Neben den hauptamtlichen JugendarbeiterInnen war und ist die Einrichtung nicht denkbar ohne die Unterstützung von Bundesfreiwilligen sowie den vielen engagierten jugendlichen Teamern, für die das JUZ so etwas wie ein zweites Zuhause ist.

Seit September 2012 leitet Gemeindereferent Markus Schneider das JUZ im Team mit dem langjährigen Mitarbeiter Peter Erdmann. Montags und donnerstags stehen die Türen für Jugendliche ab 13 Jahren offen. Dann besteht Gelegenheit zum Kickern, Billard oder Playstation spielen oder auch einfach nur zum „Abhängen“ mit Gleichaltrigen. Vom 8. bis 14. Oktober (Herbstferien) sind Kinder von sechs bis 12 Jahren zum Kindermusicalprojekt „Josef, ein echt cooler Träumer“ eingeladen. 

Weitere Fakten zur JUZ-Geschichte und was Leiter Markus Schneider an dem Jugendzentrum besonders findet, lesen Sie in der gedruckten HNA-Ausgabe (20. September). 

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