Umgestaltung des Apothekenviertels in der Altstadt gestartet

Hofgeismarer Fachwerkhäuser weichen Neubauten

Das Bild der Apothekenstraße zeigt links eine große Lücke, wo vorher zwei Fachwerkhäuser gestanden haben. Im Boden sind Reste von Kellern mit Bruchsteinmauern zu sehen.
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Die beiden abgebrochenen Häuser an der Apothekenstraße waren nur teilunterkellert. Der Baugrund ist in der gesamten Altstadt schwierig. Das denkmalgeschützte ehemalige Lagerhaus (Mitte) soll erhalten und zu Wohnungen umgebaut werden. In der Lücke soll ein Neubau entstehen.

Mit dem Abriss von zwei Fachwerkhäusern hat die seit 2016 geplante Umgestaltung des Apothekenviertels in Hofgeismars Altstadt begonnen.

Hofgeismar - Die seit Jahren unbewohnten Häuser aus dem 17. und vermutlich 18. Jahrhundert machen Platz für neue Wohnungen. Der Neubau (die HNA berichtete) soll sowohl die teilweise denkmalgeschützte Straßenfront wieder schließen als auch L-förmig in den großen Innenhof hineinreichen.

Nach bisherigen Angaben ist der Bau für 2022 und die Fertigstellung des 4,5-Millionen-Euro-Projektes für 2023 geplant. Der Komplex aus bislang sechs Bestandsgebäuden entlang Marktplatz und Apothekenstraße gruppiert sich um den alten Apothekengarten.

Das Steinhaus, das Torhaus und auch das denkmalgeschützte Lagerhaus sollen saniert werden, in der früheren Apotheke ist eine Gastronomie geplant. Die Fachwerkhäuser (Apothekenstraße 6 war ein Einzelkulturdenkmal, Nummer 4 war Teil der denkmalgeschützten Gesamtanlage) wurden von der Denkmalpflege zum Abbruch freigegeben. Auch das an das Grundstück angrenzende Haus Entengasse 16 soll noch weichen, um eine Zufahrt zu ermöglichen. Geplant sind 17 meist barrierefreie Wohnungen von 50 bis 125 Quadratmeter.

Die Stadt hat vom Land schon im Vorjahr eine Zusage über 960 000 Euro Zuschuss aus der Städtebauförderung erhalten, ein Vertrag mit dem Bauherrn ist nach Angaben der Stadt aber noch nicht zustande gekommen.  (Thomas Thiele)

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