Brandschutzerziehung in Kitas und Schulen

Feuerwehr in Hofgeismar setzt früh an

Astrid Bönning-Götte und Mark Bornhage zeigen eine Kübelspritze für Kleinbrände und einem CO2-Feuerlöscher, der Elektrobrände erstickt.
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Sie zeigen typische Einsatzgeräte: Die Beauftragte für Brandschutzaufklärung für die Stadt Hofgeismar, Astrid Bönning-Götte, und Mark Bornhage, Koordinator für Brandschutzaufklärung im Landkreis Kassel, mit einer Kübelspritze für Kleinbrände (links) und einem Feuerlöscher, der Elektrobrände erstickt.

Wie kann man erfolgreich Nachwuchs für die Feuerwehr gewinnen? Am besten früh anfangen: mit der Brandschutzerziehung und Aufklärung in Kita und Schulen.

Hofgeismar – Astrid Bönning-Götte, die Beauftragte für Brandschutzaufklärung für die Stadt Hofgeismar, sowie Mark Bornhage, Koordinator für Brandschutzaufklärung im Landkreis Kassel erklären, dass seit dem 13. Juni ein neues, einheitliches Konzept zur Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung des Landes Hessen vorliege. Dieses Konzept soll nicht nur informieren, sondern Kinder für die besondere Bedeutung der Feuerwehrarbeit motivieren und sensibilisieren.

Seit 2015 besteht ein Kooperationsvertrag zwischen dem Kultusministerium und dem Landesfeuerwehrverband Hessen mit der Zielsetzung „Mehr Feuerwehr in die Schulen“ zu bringen. Vielfältiges, für ganz Hessen einheitliches Anschauungs- und Übungsmaterial sowie eine einheitliche Ausbildung für das Schulungspersonal machen das neue Konzept aus. Mittlerweile wird das Programm von allen verantwortlichen Stellen im Land Hessen tatkräftig unterstützt.

Ebenso neu ist ein spezielles Fahrzeug: der Gerätewagen Brandschutzerziehung (GW-BA). Es ist im Geräteraum unter anderem mit Materialkoffern, Notruftelefonanlage, einem Pavillon Rauchhaus, Spritzspielen, Erste Hilfe-, Schutz und Eigenschutzmaterialien bestückt. Erste Fahrzeuge wurden schon ausgeliefert. Andere folgen, so auch für den Landkreis Kassel. Der Gerätewagen Brandschutzerziehung wird voraussichtlich in Hofgeismar stationiert, kündigt Mark Bornhage an.

Bornhage, der seit 30 Jahren Mitglied der Feuerwehr ist, leitet die Arbeitsgruppe für Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung im Landkreis Kassel. Ziel wird es sein, in Kindergärten, Vorschulen und Schulen die Vermittlung professioneller anzubieten. Lehrer und Erzieher werden dafür fortgebildet. Brandschutzerziehung solle die gleiche Bedeutung bekommen wie die Verkehrserziehung. (Harald Schmidt)

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