Gründe bislang nicht geklärt

Fischesterben in der Esse - Gewässer war übersäuert

Hofgeismar. Mehere hundert Fische sind in der Esse in Hofgeismar verendet. Zwischen Bahnhof und Kabemühle war der Fluss aus ungeklärten Gründen übersäuert.

Entsprechende Informationen unserer Zeitung bestätigte die Polizei und die Feuerwehr Hofgeismar. Nach Auskunft der Polizei waren auf der Esse zwischen Bahnhof und Kabemühle Schaumkronen und bäuchlings nach oben schwimmende Fische aufgefallen. Die alarmierte Feuerwehr entnahm Wasserproben und ließ sie beim Klärwerk Hofgeismar untersuchen. Das Ergebnis: Der Fluss war übersäuert. Woher die Übersäuerung kam, ist nicht bekannt.

„Ob jemand etwas eingeleitet hat oder die Esse von alleine sauer wurde können wir nicht sagen“, hieß es bei der Polizeistation.

Die Suche nach möglichen illegalen Einleitungen, an der sich Polizei und Feuerwehr beteiligten, blieb jedenfalls ergebnislos. „Wir haben keine Spuren gefunden“, hieß es bei der Polizei.

Hinweise, dass das Fischsterben in Hofgeismar, die Feuerwehr schätzt, dass zwischen 200 und 400 Fische verendet sind, mit einem Defekt der Caldener Kläranlage vom Sonntag zusammenhängt, gibt es aber nicht. Dort war Klärschlamm in die Calde gepumpt worden, deren Wasser über den Suderbach in die Esse gelangt.

Von Michael Rieß 

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Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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