Mehr als 60 Stände

Frühlingsmarkt: 10.000 Besucher bummeln im Tierpark Sababurg

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Zahme Ziegenböcke: Ludwig Bär bot beim Frühlingsmarkt Fahrten mit einem Ziegengespann an. Seine Lebensgefährtin Anja Reifegerste half ihm dabei. Jede der Weißen Deutschen Edelziegen hat bei dem Hirten aus dem Raum Fulda einen Namen.

Sababurg. Auf Bewährtes hat der Tierpark Sababurg beim Frühlingsmarkt am Wochenende gesetzt - mit Erfolg. Fast 10.000 Besucher wollten die vielen Aussteller kennenlernen.

Mehr als 60 Stände lockten bei bestem Maiwetter fast 10.000 Besucher an beiden Tagen zu der beliebten Veranstaltung in den Park. Daneben standen historische Feldarbeit und Schafehüten auf dem Programm.

Beim riesigen Bauernmarkt mit zahlreichen Direktvermarktern aus der Region konnten sich die Gäste mit vielen Leckereien eindecken: Von der Ahlen Wurscht über Schafskäse bis hin zu Honig und besonderen Ölen wurden da geboten. Auch Stände mit Fellen, Seifen, Bürsten aus Naturmaterial, Keramik und Schmuck sorgten für Abwechslung beim Bummel rund um den Bauernhof.

Bei der Feldarbeit: Katja Humpert vom Gottsbürener Verein für historische Agrartechnik (Mitte) betreute die Kinder beim Einbringen der Kartoffeln.

Seit zwei Jahren beginnt der Markt schon am Ende der Allee – da inzwischen der Platz nicht mehr für alle Aussteller gereicht hätte, sagte Tierparkpädagogin Renate Hofmann.

Zum dritten Mal konnte die Organisatorin nun Ziegenhirte Ludwig Bär mit seinem Edelziegengespann für die Veranstaltung gewinnen. „Die Ziegen sind heute das Beste hier“, bemerkte Besucherin Sarah Jäger, die sich sehr beeindruckt von den zahmen weißen Edelziegen zeigte. Nicht müde wurde der Hirte, mit seinem Sechsergespann immer wieder auf und ab durch das Marktgetümmel zu fahren. „Normal sind es ja acht Ziegen, doch einige fallen derzeit wegen Nachwuchses aus“, erklärte Bär, der bei Fulda 50 Weiße Deutsche Edelziegen hält.

Einem Border Collie beim Schafehüten zuzusehen kam ebenfalls gut bei den Besuchern an. Mit kurzen Kommandos brachte Helge Seifarth ihren Hütehund dazu, die Herde zusammenzutreiben, sie zu teilen oder in eine bestimmte Richtung zu bewegen.

Toben im Stroh: Die Strohburg kam gut bei den jungen Tierparkbesuchern an – auch Charline und Lina (von links) machte das Spielen auf den Ballen Spaß.

Wie mühsam früher Feldarbeit war, führte Ehepaar Döring mit einem Ochsengespann vor. Und ihr Namensvetter Götz Döring präsentierte Eggen und Pflügen mit Kaltblutpferden. Nachdem der Acker am Bauernhof bearbeitet worden war, durften die Besucherkinder Kartoffeln einbringen. „Nicht nur davon waren sie begeistert, auch als sie die Steine auflesen sollten, machten sie noch voller Tatendrang mit“, berichtete Katja Humpert vom Gottsbürener Treckerverein.

Sowieso kamen die jungen Besucher beim bunten Treiben nicht zu kurz, denn für sie gab es eine Strohburg zum Herumtollen, auf Ponys konnte geritten und Bäume meterhoch erklommen werden.

Zahme Ziegenböcke: Ludwig Bär bot beim Frühlingsmarkt Fahrten mit einem Ziegengespann an. Seine Lebensgefährtin Anja Reifegerste half ihm dabei. Jede der Weißen Deutschen Edelziegen hat bei dem Hirten aus dem Raum Fulda einen Namen.

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