Geburtenrekord in der Kreisklinik Hofgeismar

Das Hofgeismarer Neujahrs-Baby ist da: Patrick Niggemann wurde am Neujahrsmorgen um 8.05 Uhr geboren. Da freuen sich mit Mutter Britta auch Vater Björn und Bruder Hendrik. Die Familie wohnt in Gottsbüren.

Hofgeismar. In der Kreisklinik Hofgeismar werden wieder deutlich mehr Kinder geboren. 2014 kamen hier insgesamt 256 Babys zur Welt. Das ist Rekord für die letzten zehn Jahre.

Wurden im Jahr 2011 nur 180 Geburten in der Kreisklinik gezählt, so waren es 2012 schon 220. Im Jahr 2013 sackte die Zahl der Entbindungen mit 196 unter die Marke von 200. Mehr Geburten verzeichnete 2014 auch die Hebammenpraxis Storchennest in Hofgeismar. Hier entbanden die Geburtshelferinnen 53 Kinder, 2013 waren es 37.

Der deutliche Anstieg von Geburten im vergangenen Jahr in Hofgeismar wird auch darauf zurückgeführt, dass einige freiberufliche Hebammen in der Region ihre Tätigkeit eingestellt haben. Der Grund waren die drastisch gestiegenen Prämien für die Berufshaftpflichtversicherung.

Die vier freiberuflich tätigen Hebammen in der Hofgeismarer Kreisklinik führen den wachsenden Zuspruch aber auch auf das „Wohlfühlklima“ in diesem Haus zurück. Das habe sich vor allem auch in den Randbereichen der Stadt Kassel herumgesprochen. Aus diesen Gemeinden kämen vermehrt werdende Mütter nach Hofgeismar, sagt Hebamme Bettina Weiß. „Die Frauen schätzen die familiäre Atmosphäre und die individuelle Betreuung bei uns“, sagt Weiß. Viele wollten nicht so gern in den Massenbetrieb der großen Kliniken.

Während die Geburtshilfe in der Kreisklinik Wolfhagen vergangenes Jahr von der GNH geschlossen wurde, muss man in Hofgeismar nicht um die Abteilung fürchten. „Die Geburtshilfe in Hofgeismar stand und steht nicht zur Debatte“, erklärt GNH-Vorstand Birgit Dilchert.

Und auch zum neuen Jahr ging es in der Kreisklinik in Sachen Geburten munter weiter. Pünktlich am Neujahrsmorgen erblickte Patrick Niggemann hier das Licht der Welt. Bettina Weiß und ihre Kolleginnen sehen darin ein gutes Zeichen für 2015. (gör)

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