Neue Details zur Absprache mit dem Land

Gemeinden planen 20 Windräder im Reinhardswald

Hofgeismar. 20 Windräder sollen im nördlichen Reinhardswald entstehen. Das ist nach HNA-Informationen die Vereinbarung zwischen dem Land und der örtlichen Energiegenossenschaft.

Kürzlich hatte die Energiegenossenschaft Reinhardswald (EGR), ein Zusammenschluss lokaler Kommunen, bekannt gegeben, dass man sich mit dem Hessen Forst als Vertreter des Landes einig ist. Demnach sollen zwei Windkraftflächen – der Langenberg/Hahneberg und der Farrenplatz bei Gottsbüren – an die EGR verpachtet werden.

Eine Überraschung ist auf den ersten Blick die Anlagenzahl von 20. Die EGR hatte immer angekündigt, nur zwölf zu planen. Doch diese Aussage galt für das Gebiet Langenberg-/Hahneberg und bleibt bestehen. Neu sind acht Anlagen am Farrenplatz, der zusätzlich vergeben wird.

Zumindest für Langenberg-/Hahneberg gilt: Die Genossenschaft musste nicht mit mehr Anlagen planen, um höhere Pachten bieten zu können. Nach HNA-Informationen bewegt man sich finanziell in dem Bereich, mit dem die EGR kalkuliert hatte. Die Energiegenossenschaft wollte dazu keine Stellung beziehen. Zahlen will sie Ende März nennen, dann soll es eine Versammlung aller beteiligten Parlamente und Magistrate geben. Bis Herbst soll eine Nachfolgegesellschaft gegründet werden, die das Projekt in die Hand nimmt. Details sind noch unklar. Sicher ist aber, dass in deren Vorstand keine Bürgermeister sitzen. Die bisherige Energiegenossenschaft wird von Trendelburgs Bürgermeister Kai Georg Bachmann und Grebensteins Rathauschef Danny Sutor geführt.

Ob und wie es mit den Windrädern weitergeht, liegt in der Hand der Parlamente: Sie müssen Geld bereitstellen. Zwei Kommunen sind ausgetreten, aber wegen Kündigungsfristen noch Mitglied: Während in Hofgeismar der Rücktritt vom Austritt denkbar ist, will Reinhardshagen auf jeden Fall beim Nein bleiben.

Rubriklistenbild: © dpa

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