Glasfaser kommt schrittweise

Goetel setzt Bau rund um Hofgeismar fort – Kritische Stimmen zur Kommunikation

Die Firma Goetel baut das Glasfasernetz für Hofgeismar aus: Mit einem Kabelpflug wurde jetzt die Trasse zwischen Carlsdorf und Schöneberg verlegt. Im Bild (von links) sind zu sehen Gustav Keßler (Firma Keßler Kabelpflug) mit Mitarbeitern, Peter Nissen (Leiter Servicezentrum Regionalentwicklung), Markus Schaumburg (Goetel-Projektleiter), Bürgermeister Torben Busse und Breitbandkoordinator Oliver Brunkow.
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Die Firma Goetel baut das Glasfasernetz für Hofgeismar aus: Mit einem Kabelpflug wurde jetzt die Trasse zwischen Carlsdorf und Schöneberg verlegt. Im Bild (von links) sind zu sehen Gustav Keßler (Firma Keßler Kabelpflug) mit Mitarbeitern, Peter Nissen (Leiter Servicezentrum Regionalentwicklung), Markus Schaumburg (Goetel-Projektleiter), Bürgermeister Torben Busse und Breitbandkoordinator Oliver Brunkow.

Der Glasfaserausbau (FTTH) der Telekommunikationsfirma Goetel rund um Hofgeismar geht voran. In Hofgeismar selbst findet man allerdings noch keinen Goetel-Glasfaseranschluss.

Hofgeismar – Während der Bau in Hombressen fertiggestellt ist, er steht dort vor der Abnahme, ist in Schöneberg dabei erst Halbzeit, wie das Unternehmen auf Anfrage mitteilt. Kelze und Friedrichsdorf sind baulich fertiggestellt, dort müssten nur noch die Kabel angeschlossen werden. In Carlsdorf müssen noch Rest-arbeiten erfolgen. In Hümme werden gerade die Hausanschlüsse verlegt. Vor kurzem wurde die Verbindungstrasse zwischen Carlsdorf und Schöneberg mithilfe eines sogenannten Kabelpflugs verlegt.

Doch nicht jeder ist zufrieden mit Goetel. Eine mangelnde Kommunikation und zu wenig Aufklärung über den Stand der Dinge sind Kritikpunkte, die auch Anwohner aus Grebenstein vorbringen. Fragen wie „Mein Anschluss liegt seit zwei Monaten, wann wird er freigeschaltet, sodass ich schnelles Internet habe?“ tun sich auf – auch gegenüber unserer Redaktion. Einige Bürger sagen, es gehe nicht voran. Zur Kritik sagt Oliver Brunkow, Breitbandkoordinator des Landkreises: „Der Glasfaserausbau besteht aus vielen kleinen Teilprozessen. Verzögerungen sind aus verschiedenen Gründen normal.“ Außerdem sei nicht jeder Schritt für Anwohner sichtbar. Der Ausbau sei mehr als nur das Verlegen der Kabel. Sowohl der Kreis, als auch Goetel zeigen sich optimistisch: „Wir freuen uns, die Region zukunftssicher zu machen und mit innovativer Technologie zu versorgen“, sagte Markus Schaumburg, Projektleiter bei Goetel. „Unsere Aufgabe ist es, den Standort Hofgeismar, wie auch alle anderen Kommunen im Landkreis, zukunftssicher und attraktiv für die kommenden Generationen zu gestalten“, so Peter Nissen, Leiter des Kreis-Servicezentrums Regionalentwicklung. Gerade in der Coronazeit mit viel Homeoffice habe man gemerkt, dass die alten Kabel und die damit erzielbare Internet-Geschwindigkeit nicht mehr ausreichten, fügt Brunkow an. (Clara Pinto)

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