Früh impfen gegen Grippe 

Grippe: Vorsicht bei Kindern mit Fieber

Grebenstein / Hofgeismar. Es gibt verschiedene Methoden, sich vor der Grippe zu schützen. Ein Grebensteiner Arzt warnt vor überstürzten Arztbesuchen. 

Zum Thema Grippe und Grippeimpfung gibt es in der Bevölkerung sehr unterschiedliche Ansichten und Wissensstände, wie sich nach unserem Bericht in der Samstagausgabe zeigte. Der Mediziner Dr. Christoph Claus (Grebenstein) wies darauf hin, dass es grundsätzlich besser sei, sich schon früh genug impfen zu lassen und nicht erst bis ins Frühjahr oder bis zu einem massiven Auftreten von Grippeerkrankungen zu warten.

Über die aktuelle Lage informiere beispielsweise das Robert-Koch-Institut in Berlin mit tagesaktuellen Informationen auf seiner Internetseite.

Gleichzeitig warnt er vor überstürzten Arztbesuchen gerade mit fiebernden Kindern. Mit diesen sollte man unreflektierte Arztbesuche eher vermeiden, um das Kind nicht weiterer Ansteckungsgefahr auszusetzen. Fieber sei zunächst einmal Ausdruck einer Reaktion des Körpers auf eine Infektion und für sich genommen weder gut noch schlecht. Erst bei Hinzutreten weiterer Symptome kann die ärztliche Untersuchung im Einzelfall sinnvoll und hilfreich sein.

Auch die Wirksamkeit des Medikaments Tamiflu oder des Vitamin C aus Kiwis dürfe nicht überbewertet werden. In den vergangenen Tagen häuften sich Grippeerkrankungen im Kreisteil, das Gesundheitsamt sprach aber nicht von einer Welle. 

Rubriklistenbild: © dpa-avis

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