Über 50 Verkaufsstände 

Großer Andrang und kuriose Ware beim Flohmarkt in Hofgeismar

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Erleuchtend: Peter Gloger (links) und Sven Lang haben unter anderem eine alte, handgearbeitete Lampe im Tiffany-Stil sowie ein modern gestyltes Leuchtmittel mitgebracht. 

Hofgeismar. Bereits kurz nach der Eröffnung des Flohmarktes und dem Beginn des verkaufsoffenen Sonntages war die Stadt sehr gut gefüllt.

Die Besucher nutzten das gute Wetter, um in aller Ruhe durch Hofgeismars Innenstadt zu schlendern. „Es könnte gar nicht besser sein“, schwärmte Peter Gloger, der zusammen mit Sven Lang einen Stand vor dem Rathaus aufgebaut hatte, „das Wetter spielt perfekt mit. Es ist weder zu warm noch zu kalt und es regnet auch nicht. Außerdem haben die Leute Lust zum Trödeln.“

In der Tat sah man überall an den über 50 Ständen Menschen stehen, die einen Blick auf die angebotene Ware warfen. Ob Bücher, Geschirr, Kleidung oder auch andere ausgefallene Dinge – das Angebot war breit gefächert und wurde mit guter Laune präsentiert.

„Ich bin bereits zum dritten Mal dabei“, sagte Helmut Degethoff aus Hofgeismar, „heute läuft es am besten.“ Unter anderem bot er eine Jugendstil-Schreibgarnitur aus dem Jahr 1912 an, die einst seinem Großvater gehört hatte. „Sie ist nicht mehr ganz vollständig“, schmunzelt der Flohmarkt-Händler, „an einer Stelle hätte noch eine Taube sitzen sollen, aber ich erkläre den Leuten immer, dass es sich dabei um die Friedenstaube gehandelt hat. Da aber Krieg in der Welt herrscht, ist sie davon geflogen.“

Die zehnjährige Winona-Marie Paskalvis hatte Spielzeug mitgebracht, das sie nicht mehr nutzt. Mit dem Verkauf wollte sie ihr Taschengeld aufbessern. Da Kinder, anders als Erwachsene, kein Standgeld zahlen mussten, freute sie sich über einen ordentlichen Gewinn.

Auch in den Geschäften zeigte man sich zufrieden mit dem verkaufsoffenen Sonntag. Der Kundenstrom sei da und die Leute würden gerne in Ruhe shoppen. Die Veranstaltung der Gemeinschaft für Handel und Gewerbe lohne sich auch für die Geschäftsleute. Viele Menschen nutzten auch die Gelegenheit, vor allem die Außenplätze der Cafés aufzusuchen. Hier konnte man in aller Ruhe dem geschäftigen Treiben zusehen und sich für die nächste Shoppingrunde stärken.

„Ich glaube, im nächsten Jahr mache ich auch einen Stand auf“, sagte Yvonne Luleich aus Trendelburg, die mit ihrer Tochter Xenia (3) auf der Suche nach Schnäppchen war, „das Angebot hier und die Stimmung in der Stadt sind so gut, das lohnt sich bestimmt.“

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