Drei Bands beim Kulturforum Hofgeismar

Gute Stimmung trotz Regens beim Kulturfestival auf dem Reithagen

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Dankeschön: Christel Frank und Michael Störmer dankten nicht nur allen ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz beim Kulturfestival, sondern auch der Stadt Hofgeismar für deren Unterstützung. Im Hintergrund auf der Bühne die Band „Forams“, die früher unter dem Namen „Die 4 M’s“ aufgetreten ist und die Zuhörer mit soliden Covernummern und eigenen Stücken beeindruckten.

Hofgeismar. Zum zweiten Mal wagte sich das Kulturforum Hofgeismar an ein Kulturfestival. Auch wenn das Wetter am Samstag alles andere als optimal war, war die Resonanz dennoch gut.

Es fing so gut an: Beim Auftritt der „Forams“ schien die Sonne, die Besucher strömten auf den Platz und versammelten sich recht zahlreich vor der Bühne. Die Schülerband aus Hofgeismar bewies, dass sie sich seit ihren Anfängen deutlich verbessert hatte und nun durchaus als ernst zu nehmende Band gebucht werden kann.

Die Stimmung war gut, manch zufällig vorbeikommender Besucher verweilte doch noch ein wenig länger an den bereits geöffneten Buden und plauderte mit anderen Gästen. Doch dann setzte der Regen ein – und der weitere Zustrom der Besucher blieb weitgehend aus.

Großes Zelt bot Zuflucht

„Wir freuen uns, dass die Besucherzahl über denen des Vorjahres liegt“, sagte Christel Frank, die Vorsitzende des Kulturforums. „Zwar haben wir mit dem Regen Pech, aber die Stimmung unter den Anwesenden ist dennoch klasse.“ Das Team des Kulturforums war gut organisiert und hatte sicherheitshalber auch mit Hilfe der Stadt Hofgeismar für große Schirme gesorgt, unter die man sich auch bei Starkregen sicher zurückziehen und in Gesellschaft an den Bierzeltgarnituren auf trockenere Phasen warten konnte. Darüber hinaus war ein großes Zelt bereit gestellt worden, in dem man Zuflucht suchen konnte. Die meisten Gäste rückten aber einfach unter den Vordächern der Buden zusammen, wo sie zugleich in Reichweite kühler – und heißer – Getränke waren.

Groove T.: Die Soul- und Funk-Band aus Kassel spielte Coverversionen auch weniger bekannter Titel und brachte das Publikum so zum Grooven.

Unbekanntes und Klassiker

In der Tat ließen sich die Musikfans nicht schrecken und kehrten nach dem Regen zurück vor die Bühne, um auch die Auftritte von „Groove T.“ und „Saddle Up“ zu verfolgen. Während die achtköpfige Soul- und Funk-Band aus Kassel auch mal weniger bekannte Titel aus den 70er- und 80er-Jahren spielte, coverten „Saddle Up“ sehr gelungen Oldies, die das Publikum auch zu später Stunde noch zum Mittanzen animierten. Von „Carry on my wayward son“ von Kansas über Manfred Manns „Mighty Quinn“ bis hin zu „Hymn” von Barclay James Harvest wurden Klassiker gespielt, die viele Gäste aus ihrer Jugend kannten.

„Es ist sehr schade, dass das Wetter nicht mitspielt“, sagte auch Wilfried Eckart, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins, „so eine Veranstaltung braucht einige Jahre, bis sie richtig in Schwung kommt. Das Weinfest Hofgeismar war in den ersten fünf Jahren auch noch nicht so gut besucht, wie es heute der Fall ist“, erinnerte Eckart.

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