Harte Nuss für Spitzenreiter 

Hombressen/Udenhausen muss in Zierenberg antreten – Schwere Aufgabe für „Immen“ in Ersen

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Verbissene Zweikämpfe: Die sind auch am Sonntag in Zierenberg zu erwarten, wenn Tabellenführer Hombressen/Udenhausen auf den TSV trifft. Diese Szene t aus dem Hinspiel zeigt den Zierenberger Mirco Schlummer (links) gegen Nico Ritter von der SG.

Hofgeismar/Wolfhagen. Das Spannungsmoment der Fußball-Kreisoberliga ist auch am Sonntag wieder das Duell des Spitzentrios. Tabellenführer Hombressen/Udenhausen hat diesmal in Zierenberg eine harte Nuss zu knacken.

Und um die Aufgabe beim wiedererstarkten TSV Ersen ist Immenhausen auch nicht zu beneiden. Balhorn empfängt Reinhardshagen.

TSV Zierenberg - SG Hombressen/Udenhausen (Hinspiel 4:4), Sonntag, 15 Uhr: Nach dem gestrigen Nachholspiel gegen Elbetal folgen drei weitere Heimspiele für Zierenberg. „Wenn wir die zwölf Punkte holen, können wir schauen, ob in Richtung Aufstieg doch noch etwas machbar ist“, meint Zierenbergs Abteilungsleiter Volker Klapp. Doch gleich der nächste Gegner dürfte wohl der schwerste sein und könnte alle Hoffnungen der Lotzgeselle-Elf schon im Keim ersticken. Der Aufsteiger und Spitzenreiter ist in prächtiger Verfassung nach sechs Siegen in Folge und das ohne ein Gegentor. Da kann sich die Torfabrik aus Zierenberg, Rümenap und Grgic mal richtig unter Beweis stellen. Denn Klapp macht auch deutlich dass diese Partie nicht mit dem 6:0-Erfolg gegen Elbetal zu vergleichen ist. Auf Grund der aktuellen Defensivstärke der SG ist es kaum noch vorstellbar, dass die Krohne-Schützlinge in der Vorrunde vier Tore gegen den TSV kassierten.

TSV Ersen - TSV Immenhausen (0:3), Sonntag, 15 Uhr:  Motivieren brauchen sich die Ersener vor dem Duell mit dem Rivalen und Tabellenzweiten aus Immenhausen sicher nicht besonders. „Ich glaube wir sind ganz gut drauf derzeit und wollen versuchen, den „Immen“ ein Bein zu stellen“, hofft Ersens Abteilungsleiter Tobias Finis. Der 6:2-Erfolg der Siebert-Elf am Mittwoch Abend gegen Obermeiser/W. kann die Gelb/Schwarzen auch nicht einschüchtern, die SG wurde vom TSV auch mit 4:0 vor Wochenfrist abgefertigt.

SV Balhorn - SG Reinhardshagen, Sonntag, 15 Uhr:  Nur die Ruhe zu bewahren, ist oberste Pflicht bei den Distelbergern. Sie haben zwar eine Minikrise mit nur zwei Punkten aus den letzten beiden Spielen, doch nun konnten sie endlich mal wieder eine ganze Woche regenerieren. Sollten sie wieder erstarkt zurückkommen gegen die SGR, ist mit dem Krug-Team wieder zu rechnen. Dies ist das erste Aufeinandertreffen der beiden in dieser Saison, weil das Hinspiel noch nachgeholt werden muss. Bei der Göring-Elf geht es in diesem Jahr munter hoch und runter, nach einem Sieg folgte stets eine Niederlage, nun wäre wieder ein Erfolg dran und das wäre eine faustdicke Überraschung.

FSV Dörnberg II - TuSpo Grebenstein II (1:4), Sonntag, 12.45 Uhr:  Nimmt man die Regularien des Europacups zu Grunde, muss die FSV-Reserve nach dem 1:4 am letzten Dienstag ganz schön was aufholen gegen die U23 des TuSpo. Der ist weiterhin in Hochform, jetzt hat die Jevtic-Elf schon 35 Punkte auf der Habenseite und ihren Nimbus der Unbesiegbarkeit in 2016 will sie sich auch bewahren.

SSV Sand II - SG Altenhasungen/Oelshausen/Istha (2:1), Sonntag, 13.15 Uhr:  SG-Trainer Uwe Plettenberg lässt keine Zweifel aufkommen und fühlt sich auch mit der Leistung seiner Elf beim 1:1 gegen Balhorn darin bestätigt, dass die Erpetaler wieder die Kurve bekommen haben. „Mit dem Abstieg haben wir nichts zu tun“, ist „Plette“ optimistisch. Das hat die U23 des Verbandsligisten auch nicht mehr mit ihren 29 Punkten, eigentlich können beide munter drauf los stürmen.

SG Elbetal - SG Weser/Diemel (0:3), Sonntag, 15 Uhr:  Volle Konzentration auf dieses Spiel und nicht lange über die Klatsche in Zierenberg nachdenken, so ungefähr dürfte das Motto der SG Elbetal lauten. An der Tabellensituation hat sich nichts verändert, noch ist Luft zu den abstiegsrelevanten Plätzen. Weser/D. kann die Partie als Achter locker angehen.

FC Oberelsungen - SG Obermeiser/Westuffeln (0:3), Sonntag, 15 Uhr: Der FC hat mit den Vereinigten noch eine Rechnung offen, denn gegen die Mönicke-Schützlinge gelang dem Schlusslicht der einzige Dreierpack der Vorrunde. Die Aufbruchstimmung unter dem neuen Trainer Hubertus Schade scheint schon wieder verflogen bei der SG. „Trotzdem erarbeitet sich die Mannschaft immer ihre Torchancen, nur sie ist nicht kaltschnäuzig genug“, will Westuffelns Vorsitzender Christoph Heuser von Aufgabe nichts hören. Zum x-ten Male hat Obermeiser/W. die Chance, den letzten Platz zu verlassen, weil Mitkonkurrent Espenau spielfrei hat. (zyh)

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