„Eine große Ehre für mich“

Heinrich Sattler ist Ehrenbürgermeister

Hofgeismar. Es gibt wohl kaum ein kommunalpolitisches Amt, das Altbürgermeister Heinrich Sattler (71) nicht bekleidet hat.

Für jahrzehntelanges Engagement wurde er jetzt von der Stadt Hofgeismar zum Ehrenbürgermeister ernannt.

Damit ist er der erste, der diese Auszeichnung entgegengenommen hat. Zwei seiner Vorgänger hatten diese Ehrung damals abgelehnt. Gerhard Kuske (Bürgermeister von 1966 bis 1976) und Willi Croll (Rathauschef von 1976 bis 1990). Zwar waren beide der hohen Auszeichnung für würdig befunden worden, doch nach einer unglücklichen Zeitabfolge der Abstimmungen und einer teils peinlichen öffentlichen Diskussion hatten beide darauf verzichtet.

Heinrich Sattler will natürlich nicht verzichten. „Warum auch?“, sagte er. „Für mich ist es eine große Ehre, der erste Ehrenbürgermeister der Stadt Hofgeismar zu sein.“ Dass er in der Stadtverordnetensitzung am Montag ausgezeichnet wird, hatte er geahnt. „Wenn man so lange im Geschäft ist, dann weiß man, welche Ehrung in Frage kommt.“ Den Ehrenbrief des Landes Hessen habe er bereits bekommen und auch den Ehrenteller der Stadt. „Bis auf das Bundesverdienstkreuz konnte da jetzt nicht mehr so viel kommen.“

Sattler hatte nach eigenen Angaben alle Ämter bis auf Stadtverordnetenvorsteher inne, die man in der Kommunalpolitik haben kann. Er war unter anderem Stadtrat, CDU-Fraktionsvorsitzender, Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses, CDU-Stadtverbandsvorsitzender und Bürgermeister. Heute ist er CDU-Parteivorsitzender.

Auf zwei Dinge in seiner Laufbahn ist er besonders stolz: „Dass es mir gelungen ist, den Hessentag nach Hofgeismar zu bringen und dass ich damals, als ich das erste Mal zur Wahl des Bürgermeisters antrat, überraschend gewählt worden bin.“ Den Hessentag nach Hofgeismar zu holen, sei nicht einfach gewesen und seinen guten Kontakten sowie einem guten Konzept zu verdanken gewesen. 

Rubriklistenbild: © Thiele

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