Hessens Linke fordert Rückstufung des Kassel Airports in Calden

Calden. Die Fraktion Die Linke im hessischen Landtag fordert die Rückstufung des Kassel Airports in Calden zum Verkehrslandeplatz. Das geht aus einer Pressemitteilung des finanzpolitischen Sprechers der Fraktion, Jan Schalauske, hervor.

Anlass für die Forderung ist die HNA-Berichterstattung über den nicht genehmigten Haushalt der Gemeinde Calden. Calden ist mit sechs Prozent Anteilseigner des Flughafens.Die Kosten dafür kann die Gemeinde aber seit Jahren nicht stemmen. Bislang half eine Sonderregelung. „Der Flughafen Kassel-Calden bringt zwar nicht sonderlich viele Flieger in die Luft, aber aktuell die Gemeinde Calden zum Absturz“, sagt Schalauske. Das Projekt sei ein finanzielles Desaster, bei dem es nur noch darum gehe, Schaden zu begrenzen.

„„Es ist geradezu absurd, dass am Flughafen einige wenige hochsubventionierte Ferienflieger in die Sonne abheben und gleichzeitig möglicherweise das Schwimmbad teurer wird und die Grundsteuer weiter angehoben werden muss“, heißt es weiter. Diese beiden Möglichkeiten hatte Caldens Bürgermeister Maik Mackewitz ausgeschlossen. „Wir haben an jeder möglichen Stellschraube gedreht“, hieß es aus dem Rathaus.

Der Haushalt für das laufende Jahr war nicht genehmigt worden, weil die Kommune nicht aufzeigen konnte, wie ein Defizit in Zukunft verhindert werden kann. 

Rubriklistenbild: © dpa

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