Bürgermeister: Landesfest hat sich für die Stadt gelohnt

Hessentag: Hofgeismar legt nur 1,68 Millionen drauf

War das erfolgreichste Konzert: Die FFH-Just White-Party Archivfoto: Gehlen

Hofgeismar. Hofgeismar schließt den Hessentag voraussichtlich mit einem geringeren Defizit ab als erwartet.

Demnach bleibt die Stadt auf Kosten von 1,68 Millionen Euro sitzen. Prognostiziert worden waren 1,72 Millionen. Bürgermeister Markus Mannsbarth ist zufrieden: „Für Hofgeismar hat sich der Hessentag gelohnt.“

Bei der Hessentags-RevivalParty am Freitagabend stellte die Stadt die Zahlen vor. Demnach hat das zehntägige Landesfest 10,03 Millionen Euro gekostet. Eingenommen hat die Stadt 8,35 Millionen, davon kamen drei Millionen Euro als Zuschuss vom Land.

Ein großes Problem war der Kartenverkauf: Weil selbst einige Top-Konzerte hinter den Erwartungen zurückblieben, gab es hier ein neues Finanzloch. „Wir haben 400.000 Euro weniger eingenommen, das ist hauptsächlich auf den Ticketverkauf zurückzuführen“, sagt Mannsbarth.

Doch dann trat die Stadt auf die Kostenbremse: „Wir haben gespart, wo es nur ging und beispielsweise gefragt: Brauchen wir noch eine Großleinwand?“, erklärt Mannsbarth. Um 440.000 Euro habe man die Kosten so gesenkt. Dadurch steht die Stadt besser da als vorher kalkuliert.

Die Zahlen sind noch nicht endgültig, denn von Aufträgen in Höhe von 1,12 Millionen Euro fehlen noch die Abrechnungen. „Wir haben aber mit den Firmen gesprochen“, sagt Mannsbarth. Und es sehe gut aus. Insgesamt habe man auch konservativ gerechnet. Das bedeutet: Möglicherweise verbessert sich das Ergebnis für die Stadt noch.

„Hofgeismar hätte nichts Besseres passieren können als der Hessentag“, erklärt der Bürgermeister. Er verweist auf die Fördermillionen, die die Stadt erhalten hat. Unter anderem wurde die Fußgängerzone erneuert und der Bahnhof gebaut. Auch die ideelen Vorteile seien groß: Die Hofgeismarer wüssten nun, dass sie eine tolle Stadt haben und transportierten das nach außen.

Archiv-Video von der Eröffnung des Hessentags

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