für Haus Nolte und Fußgängerzone

Hessentag: Hofgeismar bekommt 2,7 Mio. Euro

Förderung mit 72 Prozent: Die Neugestaltung der Fußgängerzone ist mit rund 1,8 Millionen Euro veranschlagt. Der Eigenanteil der Stadt liegt bei 28 Prozent. Mehr als 1,3 Millionen steuern Bund und Land aus dem Programm „Aktive Kernbereiche“ bei. Vorn im Bild bereitet Mario Neumann den Untergrund vor. Foto:  Thiele

Hofgeismar. Die Finanzierung der großen Hofgeismarer Stadtentwicklungsprojekte „Fußgängerzone“ und „Touristinfo Haus Markt 5“ zum Hessentag im nächsten Jahr ist gesichert.

Am Donnerstag erhielt die Stadt die Zusage der Landesregierung über eine Gesamtförderung in Höhe von 2,664 Millionen Euro.

Mit dieser Fördersumme liegt Hofgeismar in diesem Jahr mit deutlichem Abstand an der Spitze der Städte, die das Land aus dem Programm „Aktive Kernbereiche in Hessen“ bedient. Beide Hessentags-Projekte werden mit 72 Prozent der Gesamtsumme, also jeweils mit über 1,3 Millionen Euro gefördert. Die restlichen 28 Prozent sind der von der Stadt zu tragende Eigenanteil.

Dornröschen-Logo gestrichen

Insgesamt waren von der Stadt als förderfähige Kosten 3,75 Millionen Euro beantragt worden, 3,7 Millionen wurden jetzt gebilligt. Gestrichen wurde lediglich die Förderung des Dornröschen-Logos, weil Marketing für die Gesamtstadt nicht in das Programm der Aktiven Kernbereiche passt.

Für Ersten Stadtrat Günter Ebel, der derzeit die Amtsgeschäfte im Rathaus führt, ist die Förderzusage „quasi eine Vollbewilligung“. Damit habe ernsthaft niemand rechnen können. „Das ist unser vorgezogenes Weihnachtsgeschenk“, sagte Ebel im Gespräch mit unserer Zeitung.

Während die Neugestaltung der Fußgängerzone längst beschlossene Sache ist und die Arbeiten in vollem Gange sind, ist für das Haus Nolte, Markt 5, noch nicht klar, wie umfangreich die Sanierung des historischen Fachwerkhauses ausfallen wird. Möglicherweise überstiegen die Kosten bei einer Vollsanierung innen und außen die bislang projektierten Kosten von 1,8 Millionen Euro noch, sagte Ebel.

Da müsse letztlich die Politik entscheiden, welchen Umfang die Sanierung annehmen solle. Dass der hintere Bereich des Gebäudes zum Hessentag einen aufgeräumten Eindruck hinterlassen, steht indes fest. Deshalb werden abgängige Anbauten abgerissen.

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