Ratschläge von Menschen aus dem Kreisteil Hofgeismar

Tipps gegen Langeweile für die Osterzeit

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Umweltbewusst: In gerade mal einer Stunde sammelten Stefan Siebert und Dani Wiegartz am Westberg vier Säcke Müll ein. Auch beim Osterspaziergang kann man sich sinnvoll betätigen, indem man eine kleine Tüte mitnimmt und den Unrat entlang des Weges einsammelt. Wenn das einige machen, ist der Natur schon geholfen.

All das, was viele gerne in ihrer Freizeit machen, fällt gegenwärtig flach. Auch an Ostern wird empfohlen zuhause zu bleiben oder nur als Familie oder zu Zweit ins Grüne zu gehen.

Damit erst gar keine Langeweile aufkommt, haben wir uns umgehört, was man trotz der Einschränkung tun kann.

Tip 1: Spazieren gehen und dabei Gutes tun

„Da es uns bei dem schönen Wetter fast alle nach draußen zieht, kann man einen Spaziergang gleich sinnvoll kombinieren, indem man etwas für die Umwelt tut“, sagt Dani Wiegartz aus Hofgeismar. Damit meint die 50-Jährige Müll und anderen Unrat einzusammeln, der an vielen Stellen vorhanden sei. Je nach Lust und Laune, könne man dafür mit großen Säcken losziehen oder auch nur einen kleinen Beutel mitnehmen. Vor allem Kinder mache das Spaß, da es mit viel Bewegung verbunden sei. Außerdem lernten sie dadurch umweltbewusstes Handeln. Da man lediglich ein paar Handschuhe und Tüten benötige, könne jeder dieser Aktivität nachgehen.

Tip 2: Yoga und Meditation

Christine Müller hingegen möchte die entschleunigte Zeit zur inneren Einkehr nutzen. All jene, die keine Erfahrungen mit Yoga oder Meditation haben, könnten Ostern den Einstieg dafür finden. „Es gibt massenweise Anleitungen dafür im Internet – vor allem bei YouTube findet man vieles zu den Themen“, erklärt die Hofgeismarer Künstlerin weiter. Gerade jetzt, wo viele Angst hätten, seien das ratsame Praktiken, die gut täten. Wer damit nichts anfangen könne, dem empfiehlt sie ein schönes Hörbuch zu genießen – und zwar am besten bequem in der Sonne liegend.

Tip 3: Basteln und Gedächtnistraining

Ein ganzes Arsenal an guten Ideen hat Mira Hennecke aus Gottsbüren auf Lager: Wem langweilig sei, der könne ja etwas auswendig lernen wie etwa ein Gedicht – das sei ein gutes Gedächtnistraining. Auch Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern, Maschinenschreiben zu lernen oder sich mal in Handarbeit auszuprobieren, könne Freude machen. Spaß bringe es zudem einem Haustier etwas beizubringen, einen Kranz aus Naturmaterialien zu basteln oder ein Insektenhotel zu bauen. Und wem das immer noch nicht reicht, der könne ja mal wieder einen handgeschriebenen Brief verfassen, rät die 47-Jährige.

Tip 4: Bücher lesen 

Die Ruhephase zu nutzen und seinen Gedanken nachzugehen, ist eine Anregung von Nik Barlo aus Grebenstein. Es sei doch ein wundervoller Shutdown, um über Sinn und Unsinn unseres Daseins zu sinnieren. Wer etwas Gutes lesen möchte, dem gibt der Künstler folgenden Tipp: „Das Ende der Evolution – der Mensch und die Vernichtung der Arten“ von Glaubrecht.

Tip 5: Mit der Familie kochen

Ganz praktisch hingegen sind die Vorsätze von Timo Opfermann aus Grebenstein, der nämlich in der Ruhephase gutes Essen gemeinsam mit seiner Familie zubereiten möchte. Leckere Speisen mag jeder und kochen kann zusammen großen Spaß machen. Deshalb werden wir in der Familie etwas Gutes für den Gaumen zaubern – eine Tätigkeit, die durchaus auch kreativ sei.

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