Märchendenkmal kann kommen

Hofgeismar bekommt Dornröschen-Denkmal

Hofgeismar Marktplatz Dornröschendenkmal denkmal mächen dornröschen , Bildhauerin Karin Bohrmann-Roth aus Grebenstein mit dem Modell des Dornröschendenkmals , das auf dem neugestalteten Hofgeismarer Marktplatz vor dem Haus Markt 5 , der künftigen Touristinfo und dem Büro der Deutschen Märchenstraße und des Naturparks Reinhardswald aufgestellt werden soll. anderes Motiv; die Bildhauerin Bohrmann-Roth mit Wilfried Eckart, Vorsitzender Heimat und Verkehrsverein und Bürgermeister Markus Mannsbarth (Mitte).Foto Thomas Thiele
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Kuss für die Prinzessin: Den Moment des Erwachens Dornröschens aus 100-jährigem Schlaf und den Prinzen hat Bildhauerin Karin Bohrmann-Roth dargestellt. Das Foto zeigt sie mit dem Modell vorm späteren Standort.

Ein märchenhaftes Schmuckstück soll ab 2021 den Hofgeismarer Marktplatz veredeln. In Lebensgröße werden dort dauerhaft Dornröschen und ihr Prinzen stehen. 

Spätestens im kommenden Jahr werden Touristen in Hofgeismar dauerhaft einem Dornröschen begegnen können: Dann wird auf dem Marktplatz ein Denkmal mit zwei lebensgroßen Figuren von Dornröschen und Prinz stehen. Nachdem das Projekt bereits kurz nach dem Hessentag 2015 vorgestellt wurde, hat der Magistrat der Stadt jetzt den Auftrag zur Herstellung des Denkmals vergeben.

Der Auftrag geht an die Grebensteiner Bildhauerin Karin Bohrmann-Roth, die in Hofgeismarer Stadtteilen auch schon Denkmäler für den hugenottischen Prediger David Clement, die Märchenerzählerin Dorothea Viehmann sowie für das sagenhafte Würfelspiel schuf.

Dornröschenstadt Hofgeismar: Denkmal als dauerhaft greifbares Symbol

Nachdem sich die Stadt Hofgeismar aufgrund des im Stadtgebiet stehenden „Dornröschenschlosses Sababurg“ bereits offiziell den Namenszusatz „Dornröschenstadt“ gegeben hatte, fehlte neben den saisonweise agierenden Darstellerinnen der Märchenfigur noch ein dauerhaft greifbares Projekt als Anlaufstelle für Touristen.

Das Denkmal zeige den Besuchern sofort, um was es geht und rufe ihre Erinnerungen an das Märchen wach, sagte am 27. Mai beim Pressetermin im Rathaus der Heimat- und Verkehrsvereinsvorsitzende Wilfried Eckart, der zugleich Hauptamtsleiter ist. 

Der Brunnen am Töpfermarkt, das Würfelspieldenkmal („Inzwischen das meistfotografierte Motiv in Hofgeismar“) und das künftige Dornröschendenkmal am Marktplatz stünden in einer Sichtbeziehung und leiteten Besucher durch die Stadt.

Dornröschendenkmal in Hofgeismar: Lebensgroße Figuren aus Bronzeguss

Das Denkmal wird laut Bürgermeister Markus Mannsbarth vielleicht zum Weihnachtsmarkt, eher aber Anfang 2021 vor der neuen Touristinfo im Haus Markt 5 aufgestellt und solle weder Feste noch Umzüge behindern.

Die Bildhauerin Karin Bohrmann-Roth hat ein Modell im Maßstab 1:4 vorgestellt. Es zeigt die sich anbahnende Kussszene zwischen Prinzessin und Prinz. Beide Figuren werden lebensgroß in Bronzeguss ausgeführt. Das Projekt kostet (ohne Fundament und Mehrwertsteuer) 48 000 Euro, von denen 30 000 Euro gesichert sind. Die Initiatoren hoffen noch auf weitere Geldspender.

Dornröschendenkmal in Hofgeismar: 18 000 Euro fehlen noch

Die Stadt, der Heimat- und Verkehrsverein und der Zweigverein des Hessischen Vereins für Geschichte und Landeskunde gaben zum Start der Spendenaktion je einen Höheren vierstelligen Eurobetrag. Derzeit fehlen noch 18 000 Euro. 

Die Initiatoren hoffen, dass jetzt im Endspurt nochmal weitere Spender sich am märchenhaften Mittelpunkt der Stadt beteiligen werden. Geld kann mit dem Stichwort „Dornröschendenkmal“ auf jedes Konto der Stadt eingezahlt werden.

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