Hofgeismar und Bad Blankenburg feierten 25 Jahre Partnerschaft

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Hofgeismar. Die Städte Hofgeismar und Bad Blankenburg (Thüringen) wollen ihre Kontakte ausbauen. Das bekräftigten die Bürgermeister in einem Festakt in Hofgeismar.

Der erste Teil der Feier hatte bereits vor zwei Wochen in Bad Blankenburg stattgefunden (HNA berichtete). Hofgeismars Stadtverordnetenvorsteherin Monika Grebing hielt in der öffentlichen Veranstaltung einen mit Projektionen von Fotos und Presseschlagzeilen aus 25 Jahren begleiteten Rückblick. Sie erinnerte daran, dass der damalige Bürgermeister Willi Croll die Kontakte zur Stadt Bad Blankenburg knüpfte, die er schon in seiner Ausbildungszeit kennenlernte, als er die 230 Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegte, wofür er am Freitag noch Beifall bekam.

Nach Mauerfall schnell tätig

Die erste Besucherin war schon sechs Wochen nach dem Mauerfall in Hofgeismar, um den Besuch einer Delegation vorzubereiten, wonach im Juni 1990 die Partnerschaftsurkunde unterzeichnet wurde. Ziel war damals, wie bei vielen anderen Ost-West-Städtepartnerschaften auch, den Ostkommunen durch Wissenstransfer und praktische Hilfen beim Aufbau einer modernen Infrastruktur zu helfen. Hofgeismar, das sich gegen 20 Mitbewerber durchsetzte, half Bad Blankenburg nicht nur durch Verkehrszeichen und den Einsatz der städtischen Kehrmaschine, sondern auch durch Besuche in den Verwaltungen und durch Schulungen. Leider, so sagte Monika Grebing, seien beispielsweise die Kontakte der Schulen in den 90er Jahren eingeschlafen und ab 2006 setzte in der Verwaltung eine kleine Eiszeit ein, weil der Hofgeismarer Bürgermeister Sattler Probleme hatte, mit dem neugewählten Linke/PDS-Bürgermeister Persike Kontakt aufzunehmen, was sich dann aber klärte.

Frank Persike kündigte an, dass die Stadtverwaltung Bad Blankenburg schon bald eine Dienstreise nach Hofgeismar ins Rathaus unternimmt. Er unterstrich ebenso wie sein Hofgeismarer Amtskollege Markus Mannsbarth, dass die Partnerschaft vor allem von Vereinen und privaten Freundschaften getragen werde. Mannsbarth: „Eine Partnerschaft ist wie eine Tür, die manchmal knarzt, aber nie verschlossen ist. Jetzt werden wir sie ölen“.

Dieter Uffelmann als Ritter Dietrich moderierte das kurzweilige Programm, in dem Gesangstalent Max Bodenmüller aus Kelze und die Trommeltruppe des Karnevalsvereins Goldene Elf auftrat. Außerdem berichteten Wehrführer Manuel Zeich und die Karnevalschefs Erwin Aßhauer und Lutz Krämer von den ständig ausgebauten Kontakte zwischen ihren Vereinen.

 

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