Ein kleiner Nordhessentag

Großer Besucheransturm beim Hofgeismarer Herbstmarkt

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Beim Menschenkicker traten sechs Teams an und erspielten sich Einkaufsgutscheine und Tickets für den KSV.

Die unerwartet warmen Temperaturen zogen besonders viele Besucher auf den diesjährigen Herbstmarkt nach Hofgeismar.

Bei unerwartet warmen Temperaturen nutzten Tausende die Gelegenheit, in aller Ruhe zu bummeln und zu shoppen. Trommelworkshop, Menschenkicker, Musikpromenade und vieles mehr – die Besucher konnten sich kaum entscheiden, wohin sie ihre Aufmerksamkeit zuerst lenken sollten. Das vielfältige Rahmenprogramm zum Herbstmarkt bot in diesem Jahr für alle etwas.

Besonders groß war der Andrang beim Turnier am Menschenkicker. Dort hatten sich sechs Mannschaften zur Teilnahme beworben. Sie erhielten per Los einen märchenhaften Namen, sodass Rapunzel im Wettstreit mit Dornröschen lag, der Froschkönig gegen Frau Holle kämpfte und Dornröschen sich Aschenputtel geschlagen geben musste. Mit viel Elan und angefeuert von den Fans trugen die märchenhaften Spieler ihr Turnier aus, dessen Sieger am Ende das Team Schneewittchen (TSG Hofgeismar) vor dem Team Rapunzel (Podologie Nicole Schmidt) war.

Mit viel Enthusiasmus waren auch die Teilnehmer am Trommelworkshop dabei, den Dirk Osterberg und Tobias Heinz abhielten. Wenig später zeigten die beiden Schlagzeuglehrer ihr Können an einem eigens für das AKG-Jubiläum aus Werkteilen gebauten Instrument, dem coolAphone. Dort spielten sie das von Osterberg geschriebene Stück „Discover the World with coolAphone“.

Beim Menschenkicker traten sechs Teams an und erspielten sich Einkaufsgutscheine und Tickets für den KSV.

Musikalisch ging es nicht nur mit den beiden Trommelschülern Josh Hennemann und Nico Losert weiter, sondern überraschenderweise mit einem musikalischen Flashmob vor der Sparkasse. Ehe dort nämlich die Jazz Combo der Musikschule aufspielte, erklang zunächst in zarten Geigentönen Beethovens „Ode an die Freude“, in die mehr und mehr Instrumente und schließlich auch ein von Passanten unterstützter Chor einstimmten.

Leider wurden deren Stimmen von den kraftvollen Tönen der Jazz Combo weitgehend überstimmt, sodass sie nicht so gut zu hören waren. Dennoch war es eine schöne Idee.

Auch wenn die Besucherzahl des Herbstmarktes alle Erwartungen übertraf, waren die Kaufleute und Marktbetreiber nur verhalten zufrieden. Während die einen beklagten, dass viele Menschen einfach nur an den Ständen vorbeischlenderten, merkten die anderen an, dass man ihre Läden durch die Verkaufsbuden gar nicht sehen könne. „Ein verkaufsoffener Sonntag darf nur stattfinden, wenn ein Markttreiben oder ein Fest zeitgleich stattfindet. 

Daher müssen Hütten in der Fußgängerzone stehen“, erklärte Heike Claus, Vorsitzende der Gemeinschaft für Handel und Gewerbe. „Leider müssen diese auch immer an den gleichen Stellen stehen, weil sie nur auf dem sogenannten Möbilisierungsstreifen platziert werden dürfen. Und dort schränken Sitzgelegenheiten, Laternen und Mülleimer die Stellmöglichkeiten ein.“

Für die Zukunft überlege man daher, kleinere Hütten zu ordern, um Geschäftsleuten, Ausstellern und natürlich auch den Besuchern gleichermaßen gerecht werden zu können.

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