Stadt reagiert auf Zuzug von Familien und Bedarf an Kinderbetreuung

Hofgeismar schafft 50 neue Kita-Plätze

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Mehr Platz für Kinder: Die Stadt Hofgeismar schafft ab August zwei neue Gruppen, um 50 zusätzlichen Kinder die Möglichkeit zum Kindergartenbesuch zu geben. 

Hofgeismar. Gute Nachrichten für die Stadt Hofgeismar: Während andere Kommunen Probleme mit schwindenden Einwohnerzahlen haben, sieht das in Hofgeismar ganz anders aus, die Stadt wächst.

Das wirkt sich nun auch auf das Betreuungsangebot aus. Denn um 50 zusätzlichen Kinder ab August einen Kita-Platz anbieten zu können, wird es ab August zwei neue Gruppen geben. Geplant ist, einen freien Raum im städtischen Kindergarten Hohes Feld wieder in Betrieb zu nehmen und im Kindergarten Am Anger eine Hortgruppe zu schließen. Die Gruppe wird in den Räumen der Garnisonsgalerie weiterbetrieben. Der im Kindergarten Am Anger freigewordene Platz wird für eine neue Kindergartengruppe genutzt.

„Der Zuzug von Familien mit Kindern und die Unterbringung von Flüchtlingen sind der Auslöser für die starke Nachfrage nach Kindergartenplätzen in Hofgeismar“, sagt Bürgermeister Markus Mannsbarth. Von den 50 Kindern, die ab August in einen Hofgeismarer Kindergarten gehen, seien 15 aus Flüchtlingsfamilien.

Da der Gruppenraum im Kindergarten Hohes Feld bereits vorhanden ist, könne man diesen relativ unkompliziert reaktivieren. Im Kindergarten Am Anger müsse der Raum der bisherigen Hortgruppe etwas umgebaut werden. Zum Beispiel müssten die Toiletten tiefer gesetzt werden. „Das bekommen wir alles bis zum Sommer hin. Die Umbauarbeiten halten sich in Grenzen“.

35 000 Euro müssten dafür aus dem städtischen Haushalt verwendet werden. Für die Planung habe der Magistrat bereits grünes Licht gegeben, das letzte Wort habe aber die Stadtverordnetenversammlung. Sie wird sich mit dem Thema noch befassen. „Es ist die einzige Möglichkeit, um einfach und kostengünstig 50 weitere Betreuungsplätze zu schaffen“, sagt Mannsbarth.

Für die zwei zusätzlichen Gruppen werden vier Betreuungskräfte benötigt. Die Stadt suche mit Hochdruck nach geeignetem Personal. Die Kosten für die Arbeitskräfte könnten im laufenden Haushaltsjahr noch aus einem Topf für Personalkosten gestemmt werden, ohne zusätzliches Geld bereitstellen zu müssen. „Im nächsten Jahr geht das nicht mehr, weil wir dann das komplette Jahr berechen“, sagt der Bürgermeister.

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