Ein Überblick aus drei Schulen

Schulleiter zeigen sich nach dem ersten Schultag zufrieden

+
Sind wieder gemeinsam im Klassenraum: Lehrerin Anna Gbur (links) von der Heinrich-Grupe-Schule in Grebenstein unterrichtete am ersten Tage eine neunte Klasse. Die Tische wurden weiter als üblich auseinandergerückt.

Den ersten Tag nach der Wiederöffnung der Schulen haben die ersten Lehrer und Schüler hinter sich gebracht. Ist alles gut verlaufen? Wo gibt es noch Bedarf zur Feinjustierung?

An der Heinrich-Grupe-Schule in Grebenstein verlief der Tag laut Schulleiterin Martina Boye-Griesel gut. „Alle 71 Schüler, die wir in sechs Lerngruppen ausgeteilt haben, sind erschienen“, sagt sie. Neben sieben Lehrern, die ausschließlich zum Unterrichten eingeteilt waren, sorgten weitere sechs auf dem Schulhof, an der Bushaltestelle, in der Mensa und vor den Toiletten für Ordnung.

Dass an den WC-Anlagen genauer hingesehen werden musste, damit der nötige Abstand eingehalten wurde, war anscheinend auch nötig. „Da immer nur ein Schüler die Toilette benutzen darf, gab es manchmal schon Schlangen davor“, erklärt Schulleiterin Boye-Griesel weiter. An der Gustav-Heinemann-Schule in Hofgeismar berichtet eine Schülerin von Toiletten-Protokollen, in die sich jeder nach der Benutzung eintragen müsse.

Geht mit gutem Beispiel voran: Martina Boye-Griesel von der Heinrich-Grupe-Schule in Grebenstein.

Vorschriftsmäßig trugen alle Schüler, die mit dem Bus zur Schule nach Grebenstein kamen, ihre Gesichtsmasken. Auf dem Schulhof gab es zusätzlich noch weitere vom Landkreis. „In den Klassenräumen sind die Behelfsmasken keine Pflicht. Allerdings im Treppenhaus, da dort der Mindestabstand nicht überall eingehalten werden kann“, erklärt Boye-Griesel.

„Bei uns ist es super gut gelaufen“, fasst Brigitte Kastell, Leiterin der Freiherr-vom-Stein-Schule in Immenhausen, den Schulneustart zusammen. Auch der Transport mit dem Schulbus sei ohne Probleme gelaufen, die Kinder seien mit angezogenen Masken ausgestiegen. Auf dem Schulhof wurden alle zusammengeführt – allerdings aufgeteilt auf die jeweilige Lerngruppe und innerhalb dieser „mit dem nötigen Sicherheitsabstand“, wie Kastell erklärt.

Brigitte Kastell, Freiherr-vom-Stein-Schule

Zu Beginn des Unterrichts wurden die Schüler von ihren Lehrern noch einmal auf die neue, besondere Situation und die Hygieneregeln hingewiesen. „Wir haben außerdem die Kollegen angehalten, darauf zu achten, dass der Gang zur Toilette und das anschließende Händewaschen bei den Schülern richtig eingehalten wird“, erklärt Kastell. Ob wirklich alles rundum glattgegangen ist, dazu wird sie erst noch Bilanz ziehen – es fehle zunächst noch das Feedback der Kollegen und der Schüler.

Dr. Dietmar Johlen, Herwig-Blankertz-Schule

Zufrieden blickt Dr. Dietmar Johlen auf den Schultag. „Es ist alles nach Plan verlaufen“, sagt der Schulleiter der Herwig-Blankertz-Schule mit Standorten in Hofgeismar und Wolfhagen. Die Einweg-Strecken in den Treppenhäusern seien zum Großteil eingehalten worden. „Man merkt schon, dass sowohl Schüler als auch Lehrer gewillt sind, dass alles gelingt und die Regeln eingehalten werden“, berichtet er. Es gebe ein paar Details, die noch geklärt werden müssen. „Wir wissen nicht, inwiefern wir den Computer-Raum benutzen können. Außerdem muss noch die richtige Handhabung mit den Masken geübt werden.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.