SPD Hofgeismar stellt erste Bundestagskandidatin

Esther Dilcher

Hofgeismar. Erstmals bewirbt sich ein Kandidat aus Hofgeismar für ein Bundestagsmandat: Es ist die die Rechtsanwältin und frühere Hofgeismarer Stadtverordnete Esther Dilcher (50).

Gut eineinhalb Jahre vor der nächsten Bundestagswahl und fünf Monate vor dem entscheidenden Nominierungsparteitag für den Wahlkreis 167 hat damit der SPD-Stadtverband Hofgeismar als erste politische Gruppierung offiziell einen Kandidaten für den Bundestagswahlkampf 2017 benannt.

Esther Dilcher wurde am Mittwochabend von den Teilnehmern der Delegiertenversammlung aller Stadtteile einstimmig als Kandidatin der SPD gewählt. Informelle Gespräche mit dem Unterkreisvorstand sowie dem Unterbezirk Kassel-Land, dem die Unterkreise Hofgeismar, Wolfhagen und Baunatal angehören, sind bereits erfolgt oder erfolgen in den nächsten Tagen. Offiziell sind bisher keine weiteren Kandidaten bekannt.

Die endgültige Entscheidung für den SPD-Direktkandidaten oder die -Kandidatin des Bundestagswahlkreises 167 fällt in der Wahlkreisdelegiertenkonferenz am 14. Oktober. Bis dahin kann noch jede vorschlagsberechtigte Parteigruppierung einen Kandidaten melden.

Der Bundestagswahlkreis 167 Waldeck wird derzeit von Thomas Viesehon (CDU, Korbach) repräsentiert, der bei der Wahl 2013 mit nur geringem Vorsprung den vorherigen SPD-Bundestagsabgeordneten Ullrich Meßmer ablöste. Davor waren die Kreisteile Hofgeismar und Wolfhagen viele Jahre durch SPD-Abgeordnete (Alfred Hartenbach aus Immenhausen und Rudi Walther aus Zierenberg) im Bundestag repräsentiert.

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