Workshops zum Thema Wind gehen in zweite Woche – noch Plätze frei

Luftiges von jungen Künstlern beim „Kleinen Wind“

Kunst von Kindern: Jan-Filip (von links), Leonard, Roman, Bero und Anton haben mit Reta Reinl (Mitte) Windgestalten gefertigt. Diese sollen am kommenden Sonntag am Lamerder Diemelufer gezeigt werden.
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Kunst von Kindern: Jan-Filip (von links), Leonard, Roman, Bero und Anton haben mit Reta Reinl (Mitte) Windgestalten gefertigt. Diese sollen am kommenden Sonntag am Lamerder Diemelufer gezeigt werden.

Seit vergangener Woche gibt es den „Kleinen Wind“ – eine Reihe von Workshops in Kelze und Lamerden, bei denen sich Kinder künstlerisch mit dem Thema auseinandersetzen.

Kelze - Diese Woche geht das kostenlose Angebot in die zweite Woche. Wer Lust hat, kann mitmachen, es sind noch Plätze frei. „Damit der nordhessische Sommer nicht gänzlich ohne Windkunst vergeht, haben wir die Veranstaltungsreihe ,Windworks’ ins Leben gerufen“, sagte Reta Reinl, Kuratorin des Windkunstfestivals, das eigentlich diesen August mehr als 50 internationale Künstler in den Hofgeismarer und Liebenauer Raum locken wollte. Coronabedingt hätten sie das absagen müssen. Komplett ausfallen wird der „Bewegte Wind“ im Kreisteil Hofgeismar jedoch nicht: Kommendes Jahr wird es an verschiedenen Orten in der Natur künstlerische Arbeiten zu sehen geben.

Auch Wetterkunde kommt nicht zu kurz

Leichter Stoff, leere Kunststoffflaschen, alte Stifthülsen oder Netze, waren vergangene Woche auf den Tischen im Kelzer Dorfgemeinschaftshaus ausgebreitet und wurden von den Kindern bearbeitet. Es ging an diesem Tag darum, Windgestalten entstehen zu lassen, also Figuren, die sich schon bei einer leichten Brise zu drehen, wehen oder klappern beginnen. Unter der Regie von Reinl wurde an der Nähmaschine gearbeitet, Draht gebogen, Flaschen bemalt oder mit der Kleberpistole hantiert. Ganz nebenbei gab es noch etwas Wetterkunde, denn der zehnjährige Anton wollte wissen, wie Wind überhaupt entsteht: „Durch die Sonne wird die Luft über dem Land erwärmt, sie dehnt sich aus und steigt nach oben. Die kühlere Luft über dem Meer strömt in diese Lücke und so entsteht der Wind“,lautete die kindgerechte Kurzfassung.

Auch in dieser Woche können Mädchen und Jungen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren ihrer Kreativität freien Lauf lassen: So sollen am heutigen Montag etwa Windwippen aus Gips und altem Spielzeug entstehen. Bunte Porträtdrachen und reichlich Wissen rund ums Drachenfliegen stehen am Folgetag auf dem Programm. Bei genügend Anmeldungen wird es am Mittwoch einen weiteren Windwippenkurs geben. Filminteressierte Kids kommen beim Videokurs am Donnerstag auf ihre Kosten, wo es um Kameraführung, Bildgestaltung und Regie unter anderem gehen soll. (Tanja Temme)

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