Dornröschenstadt will im Juni 70 Jahre Volksfest feiern

Hofgeismar: Viehmarkt 2021 ist fest geplant

Ausgelassene Stimmung: Das sehnen viele Menschen nach der Coronakrise herbei. Der Viehmarkt Hofgeismar (unser Foto von 2017 zeigt ein 120 Stundenkilometer schnelles Fahrgeschäft) wird jedenfalls vorbereitet.
+
Ausgelassene Stimmung: Das sehnen viele Menschen nach der Coronakrise herbei. Der Viehmarkt Hofgeismar (unser Foto von 2017 zeigt ein 120 Stundenkilometer schnelles Fahrgeschäft) wird jedenfalls vorbereitet.

Der Hofgeismarer Viehmarkt soll in diesem Jahr, nachdem er vergangenes Jahr wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, wenn irgendwie möglich stattfinden.

Hofgeismar - Die Vorbereitungen der ehrenamtlichen Arbeitsgemeinschaft Viehmarkt sind, wenn auch mit Verzögerung, im vollen Umfang angelaufen. Derzeit plant man einen Jubiläumsviehmarkt zum 70-jährigen Bestehen. Er soll um den Fronleichnams-Feiertag erweitert werden und somit fünf statt vier Tage, vom Donnerstag, 3. Juni, bis Montag, 7. Juni, dauern – sofern Corona nicht erneut im letzten Moment das Fest verbietet.

„Das ist eine zweischneidige Sache, dessen ist sich der Vorstand bewusst“, meint dazu der Viehmarkt-Vorsitzende Michael Reiter auf Anfrage der HNA. Es gehe der Viehmarkt-AG nicht darum, verantwortungslos mit aller Macht zu feiern. Man wolle aber auf alle Möglichkeiten vorbereitet sein und „situativ prüfen“, was machbar sei und was nicht.

Michael Reiter, Vorsitzender AG Viehmarkt

Weil sich viele Vereine im vergangenen Winter schon auf die Motive vorbereitet hatten, soll zum Beispiel das Festzugmotto vom Vorjahr „Europa reicht sich die Hände am Viehmarktwochenende“ beibehalten werden. Das Jubiläum 70 Jahre Viehmarkt soll im Fest auch berücksichtigt werden, deshalb der zusätzliche Tag. Reiter: „Wir machen eine Vollplanung für einen regulären Viehmarkt mit allem, was dazugehört.“ Dazu gehöre das volle Programm der Schausteller und auch Livemusik. Nur die Zeitschiene bei der Vorbereitung habe sich verändert. Die Arbeitsgemeinschaft habe sich in Videokonferenzen mit bis zu 21 Teilnehmern getroffen und sei somit auch voll im 21. Jahrhundert angekommen, wie Reiter schmunzelt.

„Wir haben die Schausteller verpflichtet, weil wir auch eine Verantwortung haben“, erklärt er weiter. Manche Schausteller hätten das letzte Mal bei den Weihnachtsmärkten 2019 richtige Einnahmen gehabt und waren über ein Jahr lang ausgebremst. Vor dem Fest werde man sehen, „was wir können, wollen und dürfen“. Man müsse alle Interessenlagen abwägen, aber auf jeden Fall stehe die Gesundheit aller oben an. (Thomas Thiele)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.