Schwelbrand im Mehrfamilienhaus

Hofgeismar: Wohnhaus nach Brand ohne Strom

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Schwelbrand: Stefan Rumpf von der Firma Ewers war mit zwei Kollegen schon am frühen Morgen dabei, die Stromversorgung für das Gebäude wieder herzustellen.

Hofgeismar. Nach einem Schwelbrand in einem Stromverteilerkasten war am Mittwoch ein Mehrfamilienwohnhaus am Gesundbrunnen in Hofgeismar seit dem frühen Morgen ohne Strom.

Der Schwelbrand in einer Anlage im Keller wurde dank eines Mieters frühzeitig entdeckt, so dass kein weiterer Schaden an dem Gebäude an der Theodor-Heuß-Straße entstand,

Aktualisiert um 15.30 Uhr.

Bis zum Abend hatten die Mieter keinen Strom. Das bedeutete nicht nur auf Fernsehen, Herd und Telefon zu verzichten, sondern auch die Heizung funktionierte nicht. Da das Sechs-Parteien-Gebäude gut isoliert ist, war es um die Mittagszeit beispielsweise noch angenehm warm in der Wohnung von Viktor Müller. "Für uns ist das überhaupt kein Problem - so etwas kann mal vorkommen."

Auch eine weitere Mieterin zeigte sich verständnisvoll, schließlich soll es erst gegen Ende der Woche wieder warmes Wasser im Haus geben. "Ich wasche mich sowieso kalt - die paar Tage bekommen wir schon rum", lautete die Antwort der Seniorin.

Schon kurz nach dem Brand war die EAM am Unfallort. Auch Gewobag-Geschäftsführer Christoph Beutekamp verschaffte sich schnellstmöglich ein Bild von dem Schaden und sprach mit den Bewohnern.

Eine Hofgeismarer Elektroinstallationsfirma begann anschließend die vorübergehende Notstromversorgung aufzubauen. Die alte Anlage mit zwölf Stromzählern muss komplett erneuert werden.

Laut Beutekamp hat es so einen Vorfall bisher noch in keinem Haus der Wohnungsbaugenossenschaft Gewobag gegeben. (zta)

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