Wie geht es nach der Schule weiter?

Zwei Schüler der Albert-Schweitzer-Schule über ihre Zukunft

+
Fabian Rodrigues (17) und Maya Schmidt (18) informieren sich beim Berufsinformationstag des Rotary Clubs Kassel-Hofgeismar an der Albert-Schweitzer-Schule über ihre berufliche Zukunft. 

Am heutigen Dienstag treffen Schüler der elften und zwölften Klasse der Albert-Schweitzer-Schule Hofgeismar auf 24 Arbeitgeber aus Nordhessen.

Zu ihnen gehören auch Fabian Rodrigues (17) und Maya Schmidt (18). Für die beiden Oberstufenschüler geht die Schulzeit bald zu Ende. Im Interview mit der HNA sprechen sie über ihre Vorbereitungen auf die Zeit nach dem Abitur.

Fabian, Maya, habt ihr schon eine Vorstellung, wie es für euch nach dem Abitur weiter geht?

Fabian: Ich schwanke immer zwischen mehreren Sachen. Zum einen überlege ich eine Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann zu machen. Oder was in Richtung Informatik zu studieren. Feuerwehr ist meine Leidenschaft. Informatik ist sehr interessant und auch zukunftssicher.

Maya: Ich interessiere mich sehr für Medizin. Aber der NC (Notendurschnitt) lässt das nicht ganz zu. Journalismus kann ich mir auch vorstellen oder Schauspielerei. Wenn wir in der Schule Darstellendes Spiel haben und Stücke vorstellen, das macht mir echt Spaß. Ich überlege hin und her.

Wie informiert ihr euch denn über Berufe?

Maya: Wenn ich mich für etwas interessiere, dann gucke ich im Internet. Es gibt ja viele Seiten, die dann auch schreiben, was für Voraussetzungen man braucht. Und so allgemein über Freunde und Familie.

Könnt ihr euch auch vorstellen, eine Ausbildung zu machen?

Fabian: Ich kann mir sehr gut vorstellen, eine Ausbildung zu machen, weil ich nicht so Lust habe, zu studieren. Da gibt es ja nicht so schnell Geld. Oder halt ein duales Studium. Das Theoretische ist aber nicht so sehr meins.

Maya: Eine Ausbildung zur Krankenschwester könnte ich mir vorstellen, weil ich mich sehr für Medizin interessiere. Aber sonst eher nicht.

Fühlt ihr euch durch die Schule gut auf den Beruf vorbereitet?

Fabian: Generell ja. Auf meine speziellen Berufswünsche eher nicht so.

Maya: Das sehe ich genauso. Es gibt ja den Berufsinformationstag und wir hatten außerdem auch ein Praktikum. Auch wenn die zwei Wochen doch ein bisschen kurz waren. Aber das hilft uns schon.

Habt ihr das Gefühl, es gibt zu viel Auswahl, wie es weiter gehen kann?

Fabian: Die große Auswahl an Berufen ist gut. Aber es kann verwirrend sein, wenn man in eine Richtung guckt und plötzlich tauchen fünf neue Berufe auf, die man vorher nicht kannte.

Wie bereitet ihr euch auf den Berufsinfotag vor?

Maya: Ich informiere mich im Internet allgemein, schreibe mir Fragen auf und werde das abgleichen mit dem, was mir die Leute erzählen. Wenn ich dann noch Fragen habe, werde ich die den Leuten stellen.

Fabian: Die Berufsfelder, die ich mir ausgewählt habe, für die interessiere ich mich sehr. Da kommen die Fragen ganz automatisch.

Habt ihr Arbeitgeber für ein Gespräch im Blick?

Fabian: Volkswagen ist ein attraktiver Arbeitgeber und der Landkreis Kassel. Und natürlich die Berufsfeuerwehr.

Maya: Ich werde mit den Diakonie Kliniken reden. Und die Bundeswehr fänd ich auch interessant, wenn sie da wäre.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.