Schüler wissen oft nicht von Bücherei

Hofgeismarer Gustav-Heinemann-Schule: Neues Werben für Büchertreff

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Mit Augenmaß: Werbetechniker Tony Prchal klebt die 18 Zentimeter hohen Schriftzüge an, beobachtet von Büchereileiter Walter Schmidt.

Hofgeismar. Zum Wiederbeginn des Unterrichts nach den Osterferien macht die Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Hofgeismar jetzt Werbung für ihre eigene Schülerbücherei.

An drei Fensterfronten des Gebäudetraktes verläuft jetzt ein roter Streifen mit den unübersehbaren Wörtern „Schüler-Bücherei“.

Damit soll das Angebot der Bücherei stärker ins Bewusstsein der Schüler getragen werden, denn immer wieder zeigt sich, dass manche Schüler gar nichts von ihrer Existenz wissen. Fünf Jahre nach Abschluss des großzügigen Umbaus und der Neugestaltung der Schule wurde nun auch der Büchereibereich plakativer sichtbar gemacht. Tony Prchal aus Hofgeismar und Büchereileiter Walter Schmidt entwarfen die Schriftzüge, die Prchal mit einer Mitarbeiterin montierte, unter anderem an der Front zur Buswendeschleife und an dem Hauptgehweg an der Westseite.

Schmidt ist der Herr über die rund 6000 Bücher, die den Schülern ab der 5. Klasse als zusätzliche Informationsmittel neben den eigenen Schulbüchern zur Verfügung stehen. Es sind wichtige Standardwerke, vor allem Nachschlagewerke und Sachbücher zu Sprache, Technik, Biographie, Länderkunde und Religion, aber auch echte Schmöker. Dazu zählen nicht nur Dauerbrenner, sondern auch aktuelles Bücher wie „Die Tribute von Panem“ und „Die Chroniken von Narnia“.

Kunden sind eher Mädchen als Jungen, „denn Jungen lesen von sich aus wenig“, wie Walter Schmidt weiß. Dafür wird die Bücherei aber auch zum wichtigen sozialen Treffpunkt, wo sich mitunter bis zu 60 Schüler einfinden, weil es dort so gemütlich ist. Anziehungspunkt sind natürlich auch die acht Internetarbeitsplätze, an denen Schüler sich in Freistunden zu Computerspielen treffen. Schmidt: „Da wird die Bücherei dann sehr dynamisch.“

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