In Rheinland-Pfalz

Hofgeismarer Helfer im Katastrophengebiet: Zweites DRK-Team im Einsatz

DRK-Helfer in Rheinland-Pfalz: Am Samstag sind (von links) Michael Hoff, Hannah Lange und Dominik Backhaus zu dem Katastropheneinsatz im Kreis Ahrweiler gestartet. Am Montagabend wurden sie von Alexander Kaiser, Christoph Scholz und Jannik Hoff (rechts vom Fahrzeug) abgelöst.
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DRK-Helfer in Rheinland-Pfalz: Am Samstag sind (von links) Michael Hoff, Hannah Lange und Dominik Backhaus zu dem Katastropheneinsatz im Kreis Ahrweiler gestartet. Am Montagabend wurden sie von Alexander Kaiser, Christoph Scholz und Jannik Hoff (rechts vom Fahrzeug) abgelöst.

„Unser Auftrag am Montag war Erkundung und Sichtung von Verletzten in dem komplett zerstörten Ort Laach“, berichtet Hannah Lange vom DRK-Kreisverband Hofgeismar.

Hofgeismar - Sie spricht von ihrem Einsatz im Katastrophengebiet im Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Für die Menschen in dem völlig zerstörten Ort Laach bedeutete das den ersten Kontakt mit Rettungskräften, erläuterte Stephen Diedrich, DRK-Rettungsdienstleiter in Hofgeismar, den Arbeitsauftrag für die DRK-Helfer. Fünf Tage nach der Katastrophe seien die ersten Rettungsdienst-Mitarbeiter in den Ort gekommen.

Neben Helfern von Technischen Hilfswerk sind seit Samstag die DRK-Mitglieder im Einsatz in dem von einer Hochwasser-Welle verwüsteten Gebiet. Auf ein Hilfeersuchen der Landesregierung von Rheinland-Pfalz hat das hessische Innenministerium die Helfer am Samstag entsandt, erklärte Diedrich den Alarmierungsweg.

Am Samstagmorgen wurden die Helfer alarmiert, berichtete Hannah Lange per Mail aus dem Einsatzgebiet. Um 12 Uhr trafen sich die Besatzungen von acht Krankentransportwagen mit ihren Fahrzeugen bei der Feuerwehr in Kassel zur Weiterfahrt nach Limburg. Dort war der Sammelpunkt für die hessischen Helfer der Rettungsdienste. Insgesamt 48 Krankentransporter aus zwölf hessischen Kreisen fuhren zum Bereitstellungsraum am Nürburgring. Von der Rennstrecke wurden die Rettungsdienstler an ihre jeweiligen Einsatzorte geschickt. Das Hofgeismarer DRK war zunächst im Kreis Ahrweiler unterwegs.

Am Montagabend wurden die Helfer von einem neuen Team aus Hofgeismar abgelöst. Hauptamtliche und ehrenamtliche Rettungsdienstler sind dort gemeinsam tätig. Sie sind unterwegs mit Fahrzeugen des Katastrophenschutzes, die beim DRK-Kreisverband stationiert sind. Die Fahrzeuge sind ähnlich ausgestattet wie die Krankentransporter des DRK Hofgeismar. Damit sind die Helfer ausgerüstet für den Transport von Verletzten in dem Katastrophengebiet, sagte Diedrich. (Bernd Schünemann)

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