Hofgeismarer Käthe-Kollwitz-Schule soll erweitert werden

Trotz Investition wenig Hoffnung für das Schwimmbad: Wolfgang Werner, Schulleiter der Hofgeismarer Käthe-Kollwitz-Schule, im sanierungsbedürftigen Bad der Schule, das jetzt als Lagerraum genutzt wird. Foto: Lawatzki

Hofgeismar. In der Käthe-Kollwitz-Schule in Hofgeismar wird es eng. Für aktuell rund 180 Schüler und mehr als 150 Mitarbeiter ist das Gebäude nicht mehr ausgelegt. Jetzt wird investiert.

1,35 Millionen Euro sind im Haushalt des Landkreises Kassel eingeplant. 2018 sollen die Planungen für einen Anbau beginnen, 2019 könnte die Umsetzung starten. Ein Neubau sei hingegen nicht realistisch, so Kreissprecher Harald Kühlborn.

Der Kreistag hat in seiner vergangenen Sitzung den Haushalt bereits beschlossen. Im Mai muss nun noch das Regierungspräsidium zustimmen. Wolfgang Werner, Leiter der Käthe-Kollwitz-Schule, begrüßt die Investition. Er setzt sich schon seit längerer Zeit für eine Erweiterung ein. Seit ihrer Gründung 1976 sei die Zahl der Schüler an der Käthe-Kollwitz-Schule meist gestiegen, manchmal stagniert, aber nie zurückgegangen. Deshalb sei der Bedarf für einen Anbau mittlerweile sehr groß.

„Das Lehrerzimmer wurde geplant, als es nur 30 Lehrer gab“, sagt Werner. In der gesamten Schule sei es nun sehr eng. Umkleiden würden als Lagerräume genutzt, Tischtennis werde auf dem Flur gespielt. „Auch an Klassen- und Fachräumen fehlt es.“ Schon seit rund acht Jahren stehen auf dem Gelände drei Container, um den Bedarf zu decken. „Die sind alt und müssen hier unbedingt bald weg“, sagt der Schulleiter. Zwei weitere seien aber kürzlich noch hinzu gekommen. „Wir versuchen, das Beste aus unserem geringen Platz zu machen.“

Ein Teil der Schule steht seit mehr als zweieinhalb Jahren leer. Das schuleigene Schwimmbad muss saniert werden. Dafür fehlt aber das Geld. Die veranschlagten 650 000 Euro kann der Landkreis nicht alleine aufbringen. Eine Förderung ist nicht in Sicht. „Am liebsten hätten wir natürlich das Schwimmbad und einen Anbau. Wir müssen aber realistisch bleiben“, sagt Werner.

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