Landrat hält Zusammengehen für möglich

Hofgeismarer Kliniken unter einem Dach?

+
Krankenhaus am Krähenberg: Für den Landrat ist ein Zusammengehen mit der Kreisklinik durchaus vorstellbar.

Hofgeismar. Im Gespräch mit Mitgliedern des Gewerkschaftsbundes DGB hat sich Landrat Uwe Schmidt (SPD) zu der Zukunft der beiden Hofgeismarer Krankenhäuser geäußert.

Dabei wurde auch die Idee aufgegriffen, beide Kliniken unter einem Dach zu vereinen.

Schmidt betonte, dass es eine Standortgarantie für die Kreisklinik gebe, da diese als Notfallstandort gesichert ist. Ein Neubau der Klinik würde die Kasseler GNH (Gesundheit Nordhessen Holding) 37 Millionen Euro kosten. Das Land Hessen würde sich daran mit 15 Millionen Euro beteiligen, der Landkreis müsste elf Millionen Euro aufbringen.

Es gibt jedoch Gespräche darüber, die Kreisklinik und das Krankenhaus am Krähenberg zusammenzuschließen. Bislang scheiterte dies unter anderem an einem geeigneten Standort. Ärztin Sabine Leutiger-Vogel warnte davor, die Klinik und das Krankenhaus in einem einzelnen Gebäude zu vereinen. „Die Therapie von alten Menschen lässt sich nicht mit Akutfällen kombinieren. Eine Kooperation ist sinnvoll, aber nicht in einem Haus, weil sich dann die Strukturen verwischen.“

Dem widersprach jedoch Landrat Uwe Schmidt deutlich. Beide Einrichtungen könne man durchaus unter einem Dach betreiben, schließlich achteten der Chefarzt des Evangelischen Krankenhauses, Dr. Eckehard Flotho, die Geschäftsführerin Agnes Hartmann und auch Ralf Pfannkuche, leitender Verwaltungsdirektor der Altenhilfe Gesundbrunnen, sehr darauf, die Interessen des Krankenhauses zu wahren.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.