Fitnessraum auf der Wache

Hofgeismarer Polizisten sollen in die Pedale treten

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Das Herz-Kreislauf-System stärken: Im Fitnessraum der Hofgeismarer Polizei trainiert Hauptkommissar Stephan Baulandt (links) vor dem Dienst seine Ausdauer. Hauptstellenleiter Michael Schneider macht meist nach der Arbeit Sport.

Hofgeismar. Für die Aufnahmeprüfung der Polizei muss ein Bewerber körperlich topfit sein. Das soll auch für Beamten gelten, die schon länger im Dienst sind.

Deswegen gibt es in der Hofgeismarer Wache seit Anfang des Jahres einen Fitnessraum.

„Hantelbank, Gewichte, Seilzüge und Crosstrainer - wir haben den Raum in Fitnessstudioqualität eingerichtet“, sagt Hauptkommissar und Dienststellenleiter Michael Schneider. Das kleine Studio wurde durch eine landesweite Initiative finanziert.

Vor allem für die Beamten im Schichtdienst sei es wichtig, das Herz-Kreislauf-System zu stärken, erklärt Schneider. „Man kann beim Sport Stress abbauen und hat nicht mehr die weite Fahrt zu anderen Fitnessangeboten.“ Gerade im Winter sei der Raum im eigenen Haus ideal.

Polizeihauptkommissar Stephan Baulandt trainiert vor dem Dienst seine Ausdauer. „Früher bin ich schwimmen gegangen, aber da hatte man die Anfahrt und den Eintrittspreis, deshalb mache ich jetzt hier Sport“, sagt er. Heute stehen für ihn 45 Minuten Radfahren an.

Im Monat können die Beamten freiwillig sechs Stunden der Dienstzeit für den Sport verwenden, außerhalb der Arbeit kann der Fitnessraum aber auch genutzt werden.

Trainieren oft zusammen

„Die Dienstgruppen trainieren oft zusammen, die Beamten im Schichtdienst dann so wie es ihnen passt“, weiß Schneider.

In der Polizeiausbildung ist der Sport vorgeschrieben und es müssen Prüfungen abgelegt werden. Im späteren Berufsleben sei das dann keine Pflicht mehr, sagt Schneider.

Der Fitnessraum steht allein Polizeibeamten zur Verfügung. Das Land möchte, dass sie fit bleiben. Verwaltungsbeamte, die auch bei der Polizei arbeiten, dürfen ihre Dienstzeit jedoch nicht für die eigene Fitness nutzen.

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