Bisher setzte Tschernich auf Diesel

Hofgeismarer Taxiunternehmer testet Hybrid-Auto

+
Fuhrpark ist Herzstück des Unternehmens: Bisher gehören 13 Dieselfahrzeuge zum Taxiunternehmen von Matthias Tschernich in Hofgeismar. Demnächst bekommt er sein erstes Hybridauto, einen Toyota Prius Plus. Wenn ihn die Leistung überzeugt, will der 33-Jährige weitere Pkw dieses Modells anschaffen.

Hofgeismar. 1000 Kilometer fährt jedes Fahrzeug des Hofgeismarer Taxiunternehmens Tschernich in der Woche. Bei insgesamt fast 15 Autos und Bussen kommt da im Jahr einiges an Kilometern und somit Emissionen zusammen.

Wie er etwas für den Umweltschutz tun kann, überlegt Inhaber Matthias Tschernich schon länger, hat sich deshalb nun für ein Hybridfahrzeug entschieden.

„Auf Taximessen wird zunehmend für Hybridmodelle geworben, so bin ich drauf gekommen“, sagt der 33-jährige. Kommenden Monat wird er seinen Toyota Prius Plus erhalten, ein Hybrid, der mit Verbrennungs- und Elektromotor ausgestattet ist. „Bei meinem Hybrid wird beim Bremsen Strom produziert und gespeichert, der dann zum Fahren genutzt wird.“

Nur wenn eine große Antriebsleistung benötigt werde, springe der Verbrennungsmotor ein, so dass insgesamt der Kraftstoffverbrauch sehr gering sei, das Auto gerade mal vier Liter auf Hundert Kilometer verbrauche. Für den Toyota hat sich der Jungunternehmer entschieden, da der japanische Autohersteller schon länger das Modell fertigt, es gut bewertet und von vielen Kollegen genutzt wird.

„Allein in Berlin wurde vor Kurzem der 1000. Prius als Taxi zugelassen und nun hat Hofgeismar seinen ersten.“ Erkennen können Passanten das neue Taxis an der Aufschrift „I love Hybrid“, die in großen Buchstaben entlang der Fahrseite zu lesen sein wird.

Weitere Hybrid-Taxen folgen

Außerdem werden wahrscheinlich noch weitere Hybridfahrzeuge im Unternehmen folgen. „Ich teste das jetzt erstmal, denke aber, dass ich nicht enttäuscht sein werde.“ Immerhin muss der Taxiunternehmer pro Jahr zwei neue Fahrzeuge erwerben, denn jedes seiner Autos kann höchstens fünf Jahre gefahren werden.

Für Tschernich ist sein erstes Hybrid-Taxi so etwas wie der Übergang hin zur Elektromobilität. „Ganz bestimmt wird das die Zukunft auch in unserer Branche sein, doch dafür muss noch einiges an der Leistung verbessert werden,“ sagt der Unternehmer.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.