Hofgeismarer wollen Flüchtlingen helfen

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Stellten Anfang Dezember die Pläne für ein Asylbewerberheim vor: Vize-Landrätin Susanne Selbert, Detlef Rossmann und Stadtrat Günter Ebel.

Hofgeismar. Ein Unterstützerkreis für Asylbewerber bildet sich momentan in Hofgeismar. Ziel ist es, den Flüchtlingen zu helfen, die im neuen Jahr in die Stadt kommen.

In der Manteuffel-Kaserne entsteht nämlich ein Heim für 50 Asylbewerber.

Nun trafen sich in Hofgeismar 30 Interessierte sowie Vertreter von Politik, Kreisverwaltung und Kirche. Das berichtet Dekan Wolfgang Heinicke. Dabei werden sich die Helfer auch mit Sprachbarrieren auseinandersetzen müssen, beispielsweise wenn sie Asylbewerber zum Arzt begleiten. Noch sei nicht klar, welche Sprachen in der nächsten Zeit gebraucht werden: Arabisch, Kurdisch, Serbokroatisch, Italienisch (Eritrea war einmal italienische Kolonie), Persisch könnten dabei sein, aber auch Englisch, Russisch oder Französisch.

Für die dritte Januarwoche soll zu einem weiteren Treffen eingeladen werden, da mit den ersten Belegungen der Unterkunft Ende Januar und Anfang Februar zu rechnen sei.

Wer den Flüchtlingen helfen möchte, kann sich im Evangelischen Dekanat Hofgeismar melden, möglichst per Email: dekanat.hofgeismar@ekkw.de. Interessenten werden gebeten, dort Anschrift und Telefonnummer zu hinterlassen.

Mit der Einladung zu einem nächsten Treffen werden Infos zu möglichen Engagements des Unterstützerkreises versandt. (gör)

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