269 Babys kamen zur Welt

Hofgeismars Kreisklinik bricht erneut Geburtenrekord

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Hat zum Geburtenrekord beigetragen: Verena Möcklinghoff mit Baby Alena, einem echten Nikolauskind. Das Hebammenteam Susi Erdmann (von links), Dörthe Butterweck und Katharina Schmidt-Höschel ist stolz auf die Entwicklung. Es fehlt Bettina Weiß.

Hofgeismar. Die Kreisklinik Hofgeismar wird dieses Jahr erneut mit einem Geburtenrekord abschließen: Vergangene Woche waren bereits 269 Babys dort zur Welt gekommen.

Zum Vergleich: Vor einem Jahr waren es um diese Zeit erst 244 gewesen.

Und bis zum Jahresende könnten noch einige Kinder hinzukommen: „Wir rechnen damit, dass wir die 280 in diesem Jahr schaffen“, sagt Hebamme Susi Erdmann. Der Geburtenrekord des vergangenen Jahres – damals waren es 262 am Jahresende – ist in jedem Fall gebrochen.

Drei Fachärzte und ein vierköpfiges Hebammenteam sorgen seit Jahren dafür, dass es mit der Geburtenzahl in der Kreisklinik der Gesundheit Nordhessen Holding (GNH) aufwärts geht.

Als Erfolgsgeheimnis gilt das Wohlfühlklima: „Wir bieten eine 1:1-Betreuung.“ Eine Hebamme sei rund um die Uhr für Mutter und Kind da. „In Hofgeismar ist es für Frauen ganz einfach, eine Hebamme zu finden“, sagt Erdmann. Deshalb zögen auch werdende Mütter aus dem Kasseler Speckgürtel die Geburtsstation größeren Kliniken vor. Auch das große Betreuungsangebot in Hofgeismar vor und nach der Geburt sei ein Kriterium für die Mütter

Der neue Geburtenrekord ist aber auch aus anderen Gründen eine gute Nachricht für den Kreisteil: Ein Großteil der Kinder ist von Eltern aus der Region. Die Entwicklung ist einem allgemeinen Babyboom zu verdanken“, sagen die Hebammen. Auf 80 zu 20 beziffern sie das Verhältnis von auswärtigen und Müttern aus der Region.

Auch die Geburten von Flüchtlingskindern seien in der Zahl eher zu vernachlässigen. Eine Aufschlüsselung der Geburten – wie viele Jungen, wie viele Mädchen – gibt es erst am Jahresende.

Der Bau der neuen Kreisklinik in Hofgeismar gilt mittlerweile als beschlossene Sache. Über Standort und Details wird aber noch verhandelt.

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