Selbst einstige Flughafengegner starten von hier

Kassel Airport feiert Geburtstag: Für die Passagiere gab's Sekt 

Schenkte Sekt aus: Moritz Freund von der Marketing-Abteilung des Flughafens versorgte die Passagiere mit Getränken.

Calden. Den fünften Geburtstag des Kassel Airports feierte der Flughafen Kassel-Calden mit Sekt für die Passagiere. Die Jubiläumsflieger, die in Gran Canaria Urlaub machen, schätzen Calden aus vielen Gründen.

Vor genau fünf Jahren hob der erste Flieger vom Flughafen in Calden ab. Damals startete im Anschluss an die Eröffnungsfeier die Germania-Maschine zu einem Rundflug mit den Gästen. Fünf Jahre später, am Geburtstag, ging es mit dem Flieger über Mallorca nach Gran Canaria.

Bei all den Negativschlagzeilen seit der Eröffnung, am Mittwoch herrschte heitere Stimmung im Foyer des Airports: Zum Anlass schenkte der Flughafen den etwa 100 Passagieren Sekt aus.

„Wir waren anfangs skeptisch, doch das Angebot wollten wir dann doch mal nutzen“, sagt Karl-Heinz Pekrul aus Felsberg. Er und seine Frau Marion Jordan fliegen zum ersten Mal vom Kassel Airport ab. „Es geht total schnell und wir sind die Ersten am Schalter – Es gibt keinen Stress, wie beispielsweise in Frankfurt“, sagt Pekrul. 

Zum ersten Mal fliegen auch Erika Spuling und Maria-Luise Koch aus Trendelburg von Calden in den Urlaub. Für sie geht es nach Gran Canaria. „Aller guten Dinge sind drei“, sagt Erika Spuling. Zwei Mal haben sie und ihre Freundin schon Flüge ab Calden gebucht, beide Male wurden sie gestrichen. „Dann wurden wir nach Hannover oder Paderborn verlegt.“ Das sei ärgerlich gewesen, doch die Hoffnung wollten sie nicht aufgeben und buchten ein drittes Mal einen Flug ab Calden – jetzt hat es endlich geklappt, erzählen die beiden. 

Anfangs seien beide noch gegen den Bau des Flughafens gewesen. "Doch wenn er schon da ist, sollte man die Möglichkeit auch nutzen“, sagt Koch. Die kurze Anfahrt, die Überschaubarkeit des Flughafens und die kostenlosen Parkplätze würden für sich sprechen. „So fliegt man entspannt in den Urlaub“, sagt Spuling.

Alle guten Dinge sind drei: Erika Spuling und Maria-Luise Koch wollten schon zwei Mal von Kassel abfliegen.

Auch Gerd Hofmann und seine Tochter Ina Partisch aus Ziegenhain (Schwalm-Eder-Kreis) wollten die Vorzüge des Flughafens nutzen. „Die Anfahrt ist super bequem, es gibt keine Probleme mit fehlenden oder teuren Parkplätzen und die Wartezeiten sind nicht zu lang“, sagt Hofmann.

Spontan in den Urlaub: Ina Partisch und ihr Vater Gerd Hofmann aus Ziegenhain wollen die Ferien im Süden genießen.

Pünktlich um 11 Uhr ging es dann für die Passagiere zum Boarding-Gate und anschließend in Richtung Süden. Im Anschluss feierte das Personal noch eine kleine interne Feier mit „natürlich nur alkoholfreiem Sekt“, sagte Sprecherin Natascha Zemmin.

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